Videos für die Reinacher Geschichte

Das Reinacher Kulturduo Barbara Preusler und Aernschd Born hat der Stiftung Ernst Feigenwinter die ersten 25 Video- gespräche aus dem Projekt «Blickpunkt Reinach» übergeben.

Feierlich: Barbara Preusler (Mitte) und Aernschd Born (rechts) überreichen Christine Dollinger die erste Staffel von «Blickpunkt Reinach».Foto: Caspar Reimer

Das Kulturduo Barbara Preusler und Aernschd Born hat es mit seiner Videoreihe «Blickpunkt Reinach», die Interviews mit Reinacherinnen und Reina­chern zeigt, zu grosser Ehre gebracht: Am Montag hat das Künstlerpaar eine erste Staffel mit 25 Videobeiträgen der Stiftung Ernst Feigenwinter übergeben. Dabei war es die Stiftung, welche das Kulturduo von sich aus angefragt hatte, die Videos für ihr Archiv verwenden zu dürfen. «Es freut uns natürlich sehr, dass die Stiftung Ernst Feigenwinter Interesse an unserer Arbeit bekundet», sagte Aernschd Born. Zum mobilen Datenträger hat das Kulturduo ausserdem eine Broschüre gestaltet, in welcher die interviewten Personen vorgestellt werden. «Die Videos von Barbara Preusler und Aernschd Born sind ein Zeitdokument, das in 50 Jahren besonders interessant sein wird», sagte Vizepräsident der Stiftung und Archivleiter Fredi Kilchherr.

Neue Interviewpartner gesucht

Unter dem Titel «Blickpunkt Reinach» zeigt das Kulturduo Interviews mit Menschen, die in Reinach leben, wohnen oder arbeiten. Sie rücken Leute, die den Ort ausmachen, ihm Farbe und Charakter verleihen, ins Scheinwerferlicht oder genauer: vor die Kamera. Die Videopodcasts verbreiten Barbara Preusler und Aernschd Born auf Youtube, Tiktok, Facebook und weiteren Kanälen. Seit der ersten Veröffentlichung im August 2024 wurden die Beträge rund 40 000-mal angeschaut. «Blickpunkt Reinach» geht nun in die zweite Staffel. «Wir sind eifrig dabei, Menschen zu suchen, die gerne aus ihrem Leben erzählen möchten», sagte Barbara Preusler.

«Als Barbara Preulser und Aernschd Born 2016 nach Reinach kamen, war das ein grosser Gewinn für das kulturelle Reinach», sagte Christine Dollinger, die als Gemeinderätin Ressort Kultur auch das Präsidium über die 1994 gegründete Stiftung innehat. Die Stiftung geht auf den in jenem Jahr verstorbenen Reinacher Ernst August Feigenwinter zurück: Während mehr als fünf Jahrzehnten sammelte er eine Unmenge an wertvollen Dokumenten und Bildern aus der Geschichte Reinachs. Dieses Material bildet den Grundstock sowie den Grossteil des Archivs, das nach ihm benannt ist.

Durch eine Zusammenarbeit mit dem Heimatmuseum ist seither noch mehr Material hinzugekommen. Die Stiftung sei immer interessiert an Fotografien, Dokumenten oder auch Videos, welche die Geschichte Reinachs für die Zukunft erhalten, sagt Dollinger. Reinacherinnen und Reinacher, die der Stiftung gerne etwas überlassen möchten, können sich über die Website bei der Stiftung melden.

www.stiftungfeigenwinter.ch/www.kulturduo-preusler-born.ch

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