Spiel, Sport und Spass war im Überfluss vorhanden

hrl. Die Augustsonne brannte am Samstagnachmittag intensiv auf die Sportanlage Yschlag. Kein Wunder, dass die Frauenteams, die sich gerade zuvor noch bei ihrem Volleyball-Cup in intensive Kämpfe lieferten, den Schatten suchten und sich schweissüberströmt für das nächste Spiel erholten. Gleichzeitig lief auf dem benachbarten Kunstrasenfeld ein spannendes Fussballspiel mit der denkwürdigen Affiche: FC Basel gegen den FC Zürich. Fussballgrössen von einst kämpften verbissen. Aber auch hier schien es den Zürchern besser zu laufen, als den Baslern. OK-Mitglied und Speaker Peter Oppliger kommentierte immer wieder die Spielzüge und erwähnte manch altbekannten Namen.
«Sport, Spiel und Spass ist es, was wir auch mit dem 12. Sportfest anbieten. Dabei sprechen wir alle an, junge, alte, Menschen mit einer Behinderung ebenso wie Sportler und Nicht-Sportler.» Das Konzept hat sich bewährt. Trotz dem heissen Wetter und den vielen Anlässen, die in der Region stattfanden, haben sich viele Besucher und aktiv Teilnehmende eingefunden. So etwa beim WBZ-Rollstuhlturnier. Hier habe es viele spannende Kämpfe gegeben. «Da kamen auch die Zuschauer auf ihre Kosten», freut isch Peter Oppliger.
Der Halbzeitpfiff ertönt beim Fussball, währenddem die Volleyballerinnen ihr nächstes Spiel gestartet haben. Sie sind vergnügt, lachen oder schütteln kurz den schweissnassen Kopf, wenn eine Chance ungenutzt vorbeigezogen ist. «Kommt, nicht nachlassen. Jetzt zeigen wir es ihnen!»
Peter Oppliger greift einen weiteren Gedanken zum Sportfest auf. «Wir wollen zeigen, dass der Kunstrasen nicht nur für den Fussball genutzt werden kann, sondern etwa auch für Handball oder Turnen.» Deshalb schauten sie immer wieder nach neuen Sportarten und Ideen. «Wir hatten die Jungschwinger bei uns. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass der Mepha-Cup integriert im Sportfest stattfindet. Aber auch ein Spiel ohne Grenzen, gemeinsam mit dem Schwimmbad, überlegen wir uns.» Zum Spass gehören beim Sportfest nicht nur der Sport, sondern auch die beiden abendlichen Konzerte. Dabei war der Auftritt der AC/DC-Coverrockband Live/Wire ein besonderer Leckerbissen.


