Hauptpfeiler des Gewerbevereins:Die AGIR will «hoch hinaus»

Nach acht Jahren Pause findet im Spätsommer 2026 wieder die Ausstellung Gewerbe und Industrie Reinach (AGIR) statt. Neu soll die Berufslehre mehr Platz erhalten.

Viel Know-how: Die Hälfte des Organisationskomitees hat bereits bei der AGIR18 mitgeholfen. Foto: Archiv/Fabia Maieroni
Viel Know-how: Die Hälfte des Organisationskomitees hat bereits bei der AGIR18 mitgeholfen. Foto: Archiv/Fabia Maieroni

Es dauert noch eine Weile, doch die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren: Vom 11. bis zum 13. September 2026 findet in Reinach auf dem Fiechtenareal wieder die AGIR statt. Firmen und andere Interessierte, die gerne dabei sein möchten, können sich auf der Website der Messe anmelden. Dabei gelte es, zu überlegen, wie gross der Stand sein soll und ob etwa ein Wasser- oder Stromanschluss benötigt wird, sagt OK-Präsidentin Daniela Vorpe. Und weiter: «Es empfiehlt sich, eine Aktivität anzubieten, etwas, bei dem sich die Besucherinnen und Besucher selbst einbringen können. Das kommt immer gut an.»

Für Firmen biete sich eine gute Gelegenheit, ihr Netzwerk auszubauen und «Geschäfte zu generieren». Die AGIR26 sei nicht nur eine Messe für das Reinacher Gewerbe, sondern ein Anlass für die ganze Birsstadt: «Auch Firmen aus angrenzenden Gemeinden sind eingeladen, sich anzumelden.» Dass die AGIR ein Anlass mit Ausstrahlungskraft ist, zeigen die Zahlen von 2018: Über 30 000 Besucherinnen und Besucher machten sich damals auf den Weg ins Fiechtenareal. «Diese Zahl wollen wir in diesem Jahr toppen», sagt Vorpe. Ohne finanzielle Unterstützung sei ein Anlass dieser Grössenordnung aber nicht durchführbar: «Deshalb sind wir immer noch auf der Suche nach Firmen, die den Anlass unterstützen. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und es wird für jeden Sponsor das passende Konzept gefunden.»

Spezialanlass für Auszubildende

Vor der offiziellen Eröffnung wird es neu am Freitagnachmittag ein Zeitfenster speziell für Schülerinnen und Schüler geben: «Hier können sich Firmen, die Lehrplätze anbieten, präsentieren. Die Idee ist, dass sich Acht- und Neuntklässler der angrenzenden Gemeinden mit Lehrlingen aus den Betrieben austauschen. Aktuell sind wir dabei, diesen Anlass gemeinsam mit den Schulen aufzugleisen.» Damit soll für den Lehrberuf als attraktiver Ausbildungsweg geworben werden. «Mit dem dualen Bildungssystem bietet die Lehre einen idealen Einstieg ins Berufsleben, bei dem nach Abschluss viele Weiterbildungswege offen sind.»

Die Organisatoren wollen, wie das Motto der AGIR26 lautet, «hoch hinaus». Damit ist zum einen die Vielfalt am Anlass gemeint: Das OK rechnet mit über 120 Standbetreibenden. Zum anderen plant es aber auch ein «Special» – ein besonderes Spektakel, das dem Motto entsprechen soll.

Trend zurück zum Lokalen

Was genau das sein wird, wollen die Verantwortlichen noch nicht preisgeben. «Bisher haben sich 40 Teilnehmer angemeldet», sagt Vorpe. «Für uns ist wichtig, dass wir zeitnah verbindliche Anmeldungen bekommen.» Das achtköpfige OK besteht zur Hälfte aus Frauen und Männern, die bereits an der AGIR18 mitgewirkt haben: «Wir verfügen also über sehr viel Know‑how.» Daniela Vorpe ist Präsidentin von KMU Reinach, dem Initiator der AGIR: «Die Messe ist ein Hauptpfeiler des Gewerbevereins, der es unseren Mitgliedern ermöglicht, sich einem grossen Publikum nah und erlebbar zu zeigen.» Zudem gebe es einen Trend zurück zum Lokalen. «Die Leute wollen wieder vermehrt wissen, woher die Produkte stammen und wer eine Dienstleistung anbietet. Das können wir uns zunutze machen.»

Weitere Informationen und Anmeldung: www.agir26.ch

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