Halleluja unterm Sternenzelt

Die Zunft zu Rebmessern hat die Bevölkerung am Freitag zum dritten Mal zum Adventskonzert auf dem Ernst Feigenwinter-Platz eingeladen.

Weihnachtslieder: Am Adventskonzert sang auch der kath. Kirchenchor St. Nikolaus. Foto: Jay Altenbach
Weihnachtslieder: Am Adventskonzert sang auch der kath. Kirchenchor St. Nikolaus. Foto: Jay Altenbach

Jay Altenbach

Pünktlich um halb sieben eröffnete Zunftmeister André Sprecher das Adventskonzert. Er übergab der Präsidentin des Tierparkvereins, Therese Stalder, einen Check über 1000 Franken als Spende für den Tierpark. Gemeinderat Paul Wenger lobte die Organisatoren für das tolle Ambiente, welches auch dieses Jahr den Ernst Feigenwinter-Platz wieder weihnachtlich erstrahlen liess. Lodernde Finnenkerzen und Feuerschalen erleuchteten den Platz und luden geradezu ein, abzusitzen und den Chören zuzuhören.

Als erstes betraten die Sängerinnen und Sänger des römisch-katholischen Kirchenchors St. Nikolaus unter der Leitung von Walter Gürber die Bühne und gaben einige Kostproben aus ihrem Repertoire zum Besten. Angezogen vom schönen Gesang kamen immer mehr Menschen auf den Platz, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen und einen Moment der Musse zu geniessen. Asche tanzte im Licht der Scheinwerfer und fiel im Takt der Musik wie Schneeflöckchen zu Boden.

Publikum singt mit

Im Gegensatz zu vielen anderen gemischten Chören der Region kann sich der Extrachor des Theaters Basel nicht über einen Mangel an singenden Männern beklagen. Stimmgewaltig nahmen sie die Bühne ein und rissen das Publikum mit ihrem Gesang mit. Auch wenn die Kälte langsam durch Mark und Bein drang, verharrte das Publikum auf dem Platz und genoss den grossartigen Klang. Zum Abschluss wurde das Publikum vom Dirigenten, Henryk Polus, aufgefordert bei «Oh du Fröhliche» mitzusingen, was es auch sehr gerne tat.

Positiv überraschte den Zunftmeister die Spendenfreudigkeit des Publikums: «Von Jahr zu Jahr haben wir mehr Publikum und auch unser Spendentopf wird jedes Jahr voller.» Für den Reinacher Tierpark ist die Spende sehr willkommen, wurde doch in den letzten Tagen mit dem Bau eines Rückhaltebeckens durch den Kanton unter dem Tierpark begonnen. In der Folge wird ein neues Ökonomiegebäude für den Tierpark erstellt und die Anlage umgestaltet. Anstelle von Sikahirschen werden in Zukunft Zwergziegen angesiedelt.

Noch fehlen aber rund 50 000 Franken, welche der Verein mittels Spenden und Sponsoring aufzutreiben versucht. Unter www.tierpark-reinach.ch werden Spenderinnen und Spender auf Wunsch erwähnt und ein Spendenbarometer zeigt den aktuellen Stand der Spendenaktion. Auch hier gilt: Jeder Rappen zählt.

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