Grundsteinlegung zu neuem Werkstattgebäude

Symbolischer Moment: Eine «goldene» Truhe wird ins Fundament des neuen Werkstattgebäudes eingelassen.  Foto: Heiner Leuthardt
Symbolischer Moment: Eine «goldene» Truhe wird ins Fundament des neuen Werkstattgebäudes eingelassen. Foto: Heiner Leuthardt

In der Baugrube des neuen Werkstattgebäudes des Jugendheimes Erlenhof fand am Dienstag die Grundsteinlegung statt. Kommenden Sommer werden hier die Schreinerei, die Schlosserei und der technische Betrieb ihre neuen Räume beziehen. «Das schöne, von den Basler Architekten Amrein-Giger entworfene Gebäude wird auch die Wertschätzung ausdrücken gegenüber der Lehrlingsausbildung und der Arbeit, die hier geleistet wird», betonte die Präsidentin der Baukommission, Charlotte Rey. Den Zuschlag mit ihrem Entwurf bekamen die Basler Architekten im Rahmen eines Präqualifikationsverfahrens, zu dem 13 Architekturbüros eingeladen worden waren.

Der verantwortliche Architekt Cris-pin Amrein freute sich, dass nach einer zweijährigen Planungs- und Bewilligungsphase das neue Werkstattgebäude erstellt werden kann. Dieses sei bewusst am alten Ort platziert, «um die Standortqualitäten beizubehalten und die Geschichte des Erlenhofs fortzuschreiben.» Dank der Gestaltung des Holzgebäudes mit u. a. einem Sheddach und einer Fassade aus vorvergrauter Weisstanne entstehe nicht nur ein Gebäude mit Charakter, bei dem auch auf die Funktionalität und auf die Nachhaltigkeit geachtet werde. Bauherrin ist die Besitzerin des Erlenhofs, die Stiftung Focus. Genutzt wird es von der Stiftung Erlenhof, die das Jugendheim führt.

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