Feuriger Neujahrsapéro

Eine Feuershow lockte viele Familien an den Reinacher Neujahrsapéro. Interimspräsidentin Béatrix von Sury blickte derweil auf ein schwieriges 2017 zurück.

Im Brennpunkt: Christian Ziegler aus Aesch sorgte für Spektakel.  Foto: Caspar Reimer
Im Brennpunkt: Christian Ziegler aus Aesch sorgte für Spektakel. Foto: Caspar Reimer

Caspar Reimer

Am Sonntag fand im Gemeindehaus der traditionelle Neujahrsapéro der Einwohnergemeinde Reinach statt. Zahlreiche Familien mit kleinen Kindern waren gekommen, um die Feuershow des Artisten Christian Ziegler zu sehen: Der selbstständige Artist, der mit Feuershows und Jonglage das Reinacher Publikum bereits im Jahr 2012 beehrt hatte, legte auf dem Podium im Gemeindesaal eine spektakuläre Vorstellung ab. Zur Sicherheit der anwesenden Besucher waren Vertreter der Feuerwehr einsatzbereit vor Ort.

Rückblick und Ausblick

Gemeindepräsidentin ad interim, Béatrix von Sury, begrüsste die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher. «Ich bin wirklich überwältigt, wie viele heute anwesend sind», sagte die sichtlich gut gelaunte Gemeinderätin. Speziell begrüsste von Sury die beiden frisch gewählten Gemeinderätinnen Doris Vögeli (BDP) und – in ferienbedingter Abwesenheit – Christine Dollinger (SP) sowie Einwohnerratspräsidentin Andrea Brügger (CVP). Von Sury versäumte es in ihrer Ansprache nicht, auf das vergangene schwierige Jahr einzugehen: «Es hat sich eine Situation ergeben, die von heute auf morgen alles umgekrempelt hat. Zwei Gemeinderäte sind zurückgetreten, darunter der Gemeindepräsident», so von Sury. «Es ist uns allen klar, dass diese Affäre einen grossen Scherbenhaufen hinterlassen hat.» Und selbstkritisch fügte sie hinzu: «Wir hätten uns früher um Unterstützung im kommunikativen Bereich bemühen müssen.»

Ein Dank an Urs Hintermann

Von Sury verwies aber auch auf die vielen Vorzüge, die Reinach zu bieten hat: «Nur wenige Orte in unserem Kanton weisen eine so grosse Auswahl an Läden, Banken, Arztpraxen, Dienstleistungen und Gewerbebetrieben auf. Wir können fast alles für den täglichen Bedarf hier in Reinach bekommen.» Von Sury kündete zudem an, dass in diesem Jahr Massnahmen eingeleitet werden, um den Ortskern noch attraktiver zu machen. In Zusammenhang mit der Führungsrolle Reinachs innerhalb der Birsstadt-Gemeinden bedankte sich von Sury beim ehemaligen Gemeindepräsidenten Urs Hintermann. Dieser war am Neujahrsapéro selbst nicht anwesend. Unterdessen ist er aus Reinach weggezogen und lebt jetzt mit seiner Partnerin in Münsingen bei Bern, wie er auf seiner Homepage selbst schreibt.

Weitere Artikel zu «Reinach», die sie interessieren könnten

Gemeinsam: Soziale Aktivitäten zeichnen den Ski-Club Reinach aus. An der letzten Flohmarkt-Ausgabe posieren die beiden OK-Mitglieder Ulrich Greub (hintere Reihe, 4. v. links) und rechts daneben Marc Freisowie alle Helferinnen und Helfer.  Foto: Casp
Reinach23.09.2026

Es hat sich ausgetrödelt: Abschied nach 32 Jahren

Am Samstag hat der Ski-Club Reinach zum letzten Mal zu seinem traditionellen Flohmarkt eingeladen. Damit geht ein Stück Flohmarkt-Geschichte zu Ende.
Das Warten hat ein Ende: OK-Präsidentin Daniela Vorpe und Einwohnerratspräsident Christoph Stähli schneiden das Band durch – die AGIR ist eröffnet. Foto: Fabia Maieroni
Reinach16.09.2026

Der persönliche Austausch bleibt zentral

Die Ausstellung Gewerbe und Industrie Reinach (AGIR) zog am Wochenende Zehntausende Menschen auf das Fiechtengelände.
Die Hauptattraktion: Für Schwindelfreie war das Riesenrad ein Riesenspass. Fotos: Seraina Oppliger
Reinach16.09.2026

Impressionen der AGIR: hoch hinaus, persönlich vernetzt