Endress und Hauser – stetiges Wachstum erfordert Neubau

Nur zwei Jahre nach der letzten Erweiterung investiert Endress und Hauser 60 Millionen Franken in einen weiteren Ausbau.

Florierend: Dieser Erweiterungsbau soll der wachsenden Produktion von Endress und Hauser Rechnung tragen. Visualisierung: ZVG
Florierend: Dieser Erweiterungsbau soll der wachsenden Produktion von Endress und Hauser Rechnung tragen. Visualisierung: ZVG

Vor genau einer Woche ist an der Ecke Kägenstrasse/Christoph- Merian-Ring schweres Baugeschütz aufgefahren. Und bereits heute können Passantinnen und Passanten feststellen: Das orangefarbene Gebäude der Firma Endress und Hauser wird bald unter den eigenen Trümmern begraben. Denn das florierende Reinacher Unternehmen hat so einiges vor: Ein neues, zeitgemässes Bürogebäude für rund 360 Mitarbeitende mit Schulungszentrum und Besucherempfang soll bis 2021 am besagten Ort aus dem Boden schiessen. Zudem wird der benachbarte Parkplatz mit einer Produktionshalle und einer neuen Lehrwerkstatt überbaut. 60 Millionen Schweizer Franken investiert das Unternehmen in diesen grossen Ausbau des Firmengeländes, dabei ist es gerade erst zwei Jahre her, seit das Unternehmen seinen Standort zum letzten Mal erweitert hat: «Die Firma Endress und Hauser hat ein anhaltendes Wachstum zu verzeichnen. Die Auftragslage ist sehr gut, wodurch mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt werden», begründet Pressesprecherin von Endress und Hauser, Susi Teichmann, den Schritt. Die Gebäude sollen laut dem Unternehmen im dritten Quartal 2021 fertiggestellt werden. Als vorbereitende Massnahme hat Endress und Hauser bereits anno 2018 ein mehrstöckiges Parkhaus an der Ecke Christoph- Merian-Ring/Seewenstrasse in Betrieb genommen.


Verkehr wird umgeleitet


Nach dem Rückbau des alten Gebäudes soll noch während der ersten Oktoberhälfte mit den Aushubarbeiten begonnen werden. Für den Verkehr bedeutet dies, dass Fahrzeuge die Baustelle nur noch einspurig passieren können. Autos, die vom Kreisel Brugg-/Kägenstrasse in südlicher Richtung fahren, können weiterhin über die Kägenstrasse rollen. Fahrzeuge, die in nördlicher Richtung unterwegs sind, werden über den Christoph-Merian-Ring geleitet. Für die BLT-Bushaltestelle 62 von Benken Richtung Dornach Bahnhof wird eine provisorische Haltestelle «TechCenter Kägen» an der Duggingerstrasse eingerichtet. Die Busse in der Gegenrichtung halten wie gewohnt.


Unternehmen sagt Ja zu Reinach


Mit dieser Forcierung des Firmenstandorts im Kägen bekennt sich das international tätige Familienunternehmen erneut zu Reinach. Das verwundert nicht wirklich – schliesslich amtet Verwaltungsratspräsident Klaus Endress als FDP-Mann im Reinacher Gemeinderat. Somit sieht die Unternehmensführung die Entwicklung des Industriequartiers Kägen als Ganzes. So finden alle Baumassnahmen der Firma im Rahmen des Reinacher Zonenplanes statt. Zudem arbeite das Unternehmen bezüglich Mobilitätskonzept und Umweltverträglichkeit eng mit der Gemeinde Reinach und der Christoph-Merian-Stiftung zusammen.

Weitere Artikel zu «Reinach», die sie interessieren könnten

Erklärt während zweier Stunden, wie Amphibien leben: Allen Maier hat sich bereits für seine Maturarbeit intensiv mit den Tieren auseinandergesetzt – so wurde das Thema zu seinem Hobby. Fotos: ZVG
Reinach18.03.2026

Amphibien unter Druck: «Der Lebensraumverlust ist ein grosses Problem»

Allen Maier, Amphibienverantwortlicher des Vereins für Natur- und Vogelschutz Reinach, teilt bei einem Rundgang durch drei Naturschutzgebiete sein Wissen über…
An der Käsetheke: Ali Özsönmez ist immer für ein Spässchen zu haben. Foto: Fabia Maieroni
Reinach11.03.2026

Nachfolge fürs Milchhüsli gesucht

Die regionalen Produkte sind beliebt, die Stammkundschaft ist da – und der Inhaber des Milchhüsli ist ein richtiges «Original». Doch dieser möchte seinen Laden…
Umgeben von Wald: Das Buchloch-Areal könnte schon bald überbaut werden. Foto: Juri Junkov/Archiv
Reinach04.03.2026

Buechloch: Vier Einsprachen eingegangen

Vor knapp zwei Wochen ging die Planauflage des QP Buch-Hain II zu Ende. Dabei kam es zu mehreren Einsprachen. So geht es nun weiter.