Der persönliche Austausch bleibt zentral

Die Ausstellung Gewerbe und Industrie Reinach (AGIR) zog am Wochenende Zehntausende Menschen auf das Fiechtengelände.

Das Warten hat ein Ende: OK-Präsidentin Daniela Vorpe und Einwohnerratspräsident Christoph Stähli schneiden das Band durch – die AGIR ist eröffnet. Foto: Fabia Maieroni

Das Warten hat ein Ende: OK-Präsidentin Daniela Vorpe und Einwohnerratspräsident Christoph Stähli schneiden das Band durch – die AGIR ist eröffnet. Foto: Fabia Maieroni

Treue Leserschaft: Am Stammtisch gab’s die News der Region. Foto: Fabia Maieroni

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Gemütliche Stube: Der Wochenblatt-Stand lud zum Einkehren ein. Foto: Stefan Biedermann

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Durchflussmesstechnik: Was das ist und wie das funktioniert, gab’s am Stand von Endress + Hauser zu entdecken. Foto: Seraina Oppliger

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Wettbewerb: Das Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte verloste Eigenleistung – ausgefüllt werden musste dazu ein humoristisches Quiz.

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Acht Jahre musste die Reinacher Bevölkerung warten – so lange ist es her, seit die letzte AGIR stattfand. Doch ist eine solche Gewerbeausstellung heute noch zeitgemäss? Das fragte sich auch das AGIR-OK im Vorfeld der Planung. «Doch unsere Mitglieder haben uns klar signalisiert, dass sie diese Messe wollen – es ist der persönliche Kontakt, der eben doch noch immer sehr wichtig ist», sagte OK-Präsidentin Daniela Vorpe am Freitag bei der feierlichen Eröffnung der Gewerbemesse. Wer sich unter diesem Begriff eine einfache Aneinanderreihung von Gewerbeständen vorstellt, liegt falsch: Das OK stellte ein umfangreiches Programm zusammen. Über 90 Ausstellende boten in der Fiechtenhalle und im Gewerbezelt ihre Waren an, zeigten auf, wie sie arbeiten, oder verlosten Preise.

Durch zahlreiche Darbietungen auf der Bühne in der Arealmitte – von Folkmusik über Dudelsackklänge bis zu Tanzshows war alles dabei – verwandelte sich die AGIR mehr und mehr zu einem Dorf-, Pardon, Stadtfest. Auch wegen der Hauptattraktion, des Riesenrads, aus dessen luftigen Kabinen die Besuchenden das Birseck einmal von oben bewundern konnten. Dank der Bürgergemeinde kostete eine Fahrt nur 5 Franken.

«Wir haben sehr viele positive Feed-backs von allen Seiten erhalten»

Platz für persönlichen Austausch gab es an der AGIR überall – und er wurde rege genutzt. Das OK geht davon aus, dass die Besuchendenzahlen etwa auf dem Niveau der Ausgabe von 2018 liegen. Damals besuchten rund 30000 Menschen die AGIR. Ein Blick auf den fast vollständig besetzten Parkplatz am Samstag und Sonntag bestätigte den Eindruck: Eine Gewerbeausstellung kommt auch heute noch gut an.

Auch für Jugendliche war die AGIR ein Anziehungspunkt: Sie konnten unkompliziert einen Betrieb kennenlernen. Das neue Angebot am Freitagnachmittag, bei dem Schulklassen eigens dazu mit Ausbildungsbetrieben in Kontakt kommen konnten, war sehr beliebt. Beim Foodcourt auf dem Pausenplatz des Fiechtenschulhauses und an den Ständen in der Fiechtenhalle herrschte während dreier Tage reger Betrieb.

Viele Ausstellende zeigten sich im Gespräch mit dem Wochenblatt positiv überrascht über die unzähligen persönlichen Gespräche und zogen am Sonntagabend eine positive Bilanz. Das deckt sich mit dem Eindruck von OK-Präsidentin Daniela Vorpe: «Wir haben sehr viele positive Feedbacks von allen Seiten erhalten. Nicht nur die Aussteller waren begeistert, wie viele Besucher gekommen sind, sondern auch die Besucher haben auf ihren Kommentaren online und auch persönlich vor Ort von der Vielfältigkeit und dem Angebot geschwärmt.» Auch die Betreibenden der Foodtrucks hätten zu den Umsätzen und der friedlichen Stimmung positive Rückmeldungen gegeben.

Bei so einem Fazit ist wohl klar: Das wird nicht die letzte AGIR gewesen sein.

Auf einen Schwatz am Wochenblatt-Stammtisch

Am Freitag, Samstag und Sonntag war auch am Wochenblatt-Stand in der Fiechtenhalle viel los: Wir durften zahlreiche Gäste aus Reinach und Umgebung bewirten und mit ihnen einen Schwatz halten. Bei einem kühlen Unser Bier – mit oder ohne Alkohol – wurde an unserem Stammtisch über jene Themen diskutiert, die Sie bewe-gen. Nach drei Tagen Messe dürfen wir wieder einmal mit Freude feststellen, dass das Wochenblatt aktiv gelesen wird und in der Region fest verankert ist. Ich danke Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, liebe Inserentin, lieber Inserent, herzlich für Ihre Treue, für die interessanten Gespräche, für die spannenden Story-Inputs und für Ihre Anregungen.

Auf ein nächstes Mal – hoffentlich nicht erst in acht Jahren wieder!

Fabia Maieroni, Chefredaktorin

 

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