Sackstark: Frau Fasnacht erhält Anerkennungspreis

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz vergibt seit dem Jahr 2000 jährlich einen Anerkennungspreis an Persönlichkeiten oder Organisationen, die sich für eine kantonsübergreifende Zusammenarbeit in der Region einsetzen.

Preisverleihung: Starke-Region-Präsident Reto Wolf (links) und Laudator Remo Ankli (rechts) zeichneten die Fasnachtsvertreter Muriel Arni (im Goschdyym), Markus Grau, Pia Inderbitzin und René Glaser mit Urkunden aus.  Foto: ZVG/Kenneth Nars
Preisverleihung: Starke-Region-Präsident Reto Wolf (links) und Laudator Remo Ankli (rechts) zeichneten die Fasnachtsvertreter Muriel Arni (im Goschdyym), Markus Grau, Pia Inderbitzin und René Glaser mit Urkunden aus. Foto: ZVG/Kenneth Nars

Ziel ist es, die Zusammenarbeit in der Nordwestschweiz zu fördern und die Bevölkerung für regionale Anliegen zu sensibilisieren. Am Dienstagabend wurde dieser Preis im Haus neuestheater.ch in Dornach zum 17. Mal vergeben. Preisträger war dieses Jahr keine Persönlichkeit, sondern der grösste kulturelle Anlass der Region – die Basler Fasnacht. Ihre Wahl begründete die Vereinigung mit dem wichtigen kulturellen Beitrag, den die Basler Fasnacht für die Region leiste. Der Solothurner Regierungsrat Dr. Remo Ankli hob in seiner Laudatio die Einzigartigkeit der «drey scheenschte Dääg», die auch über die Landesgrenzen hinweg neidische Blicke ernteten, hervor. Die Würdigung der Basler Fasnacht als immaterielles Unesco-Weltkulturerbe unterstreiche die internationale Wirkung zusätzlich. Ankli betonte, dass es für eine starke Region nicht nur Wachstum, Produktionsfortschritt und mehr Wohlstand brauche, sondern auch eine vielfältige, einzigartige Kultur – und genau das schaffe die Basler Fasnacht. Da «Frau Fasnacht», wie sie im Volksmund genannt wird, den Preis nicht selbst entgegennehmen konnte, wurde die Auszeichnung an Muriel Arni, Markus Grau und Pia Inderbitzin als Repräsentanten der Basler Fasnacht übergeben.

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