Bau des FCB-Museums kann gestartet werden

Der Basler Swisslos-Fonds spricht 400000 Franken für das Museumsprojekt in den Merian Gärten.

Raum für das FCB-Museum: Die Zehntenscheune auf dem Gelände der Merian Gärten. Foto: Dlovan Shaheri

Die Idee für ein FC-Basel-Museum entstand vor einem Jahr. Doch ein solches Projekt ist mit hohen Kosten verbunden. Laut Schätzungen soll die Einrichtung rund 3,6 Millionen Franken kosten. Jetzt ist jedoch ein weiterer bedeutender Betrag gesprochen: Der Swisslos-Fonds Basel-Stadt ist bereit, das Vorhaben mit 400000 Franken zu unterstützen.

Benedikt Pfister, Projektmitverantwortlicher und Geschäftsführer des Fussballlokals Didi Offensiv am Erasmusplatz im Kleinbasel, bezeichnet den Swisslos-Zustupf als Startschuss für das geplante FCB-Museum. Die Hälfte der benötigten 3,6 Millionen Franken hat die Stiftung Museum FC Basel 1893 bereits zusammen. Inklusive der Swisslos-Gelder fehlen nun noch rund 1,4 Millionen Franken.

Laut Pfister stammen die bereits gesprochenen 1,8 Millionen Franken von der Christoph Merian Stiftung (CMS). Bereits letztes Jahr sprach die CMS einen Beitrag von einer Million Franken an Kulturförderungsgeldern für das Fussball-Museum. Die Zehntenscheune auf dem Gelände der Merian Gärten, unweit des St.-Jakob-Parks, soll das Zuhause des Museums werden. Laut Pfister finanziert die CMS neben den Kulturfördergeldern auch die Sanierung der Scheune.

Anfragen an potenzielle Geldgeber noch pendent

Benedikt Pfister erklärt: «Durch den neuen finanziellen Beitrag können wir nun weitere Schritte vornehmen.» So werde sich nun eine Bauprojektgruppe bilden, die weitere planerische Schritte angehen werde. Auf die Frage, wer die Scheune umbauen werde, sagt Pfister: «Wir werden wahrscheinlich mit Grönland Basel zusammenarbeiten.» Das Basler Architekturbüro habe bereits die Machbarkeitsstudie durchgeführt. Er fügt an: «Aber wie gesagt, wir sind jetzt erst am Anfang.»

Mit den Beiträgen der CMS und des Basler Swisslos-Fonds sind zwar 2,2 Millionen Franken gedeckt. Trotzdem sei man weiter am Geld sammeln, sagt Pfister. Die Zusage des Swisslos-Fonds sei auch deshalb erfreulich, weil er sich positiv auf weitere Spenden auswirken könne. Denn neben dem basel-städtischen Swisslos-Fond seien zurzeit Anfragen an weitere potenzielle Geldgeber pendent. So habe die Stiftung Museum FC Basel 1893 auch die jeweiligen Swisslos-Fonds der Kantone Baselland, Aargau und Solothurn für einen finanziellen Zustupf angefragt.

Die Eröffnung wird für Jahr 2026 angepeilt. Damit wird ein Traum für viele FCB-Fans wahr – gerade auch, weil für Fussballfans mit rot-blauem Herz eine andere Pilgerstätte nicht mehr zur Verfügung steht. 2022 wurde das 2008 von Gigi Oeri finanzierte Museum im hinteren Teil des Fan-Shops im St.-Jakob-Park nach Sanierungsarbeiten wieder ­abgebaut.

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