A18: Altes Projekt für Birsbrücke ist vom Tisch

WOB. Das Projekt «Zukunft Birsraum» erarbeitet zurzeit eine neue Erschliessungslösung zwischen Aesch und Dornach. Ein zentraler Punkt dabei ist eine Querung über die Birs, die Dornach bei Aesch an die Autobahn A18 anschliessen soll. Die Querung ist seit Jahren ein Thema: Es bestand bereits ein Projekt für eine Birsbrücke, die auch schon im Agglomerationsprogramm des Bundes enthalten war. Das Projekt stand allerdings immer wieder in der Kritik.

Wie die «Basler Zeitung» berichtet, ist dieses Projekt jetzt aus dem Aggloprogramm entfernt worden. Bestätigen wollten dies die beteiligten Kantone ­Solothurn und Baselland noch nicht. Es herrsche Informationssperre bis 22.  Oktober. Das ursprüngliche Projekt sah vor, zwischen der Ausfahrt Aesch der A18 und dem Wyden­eck-Areal in Dornach eine Brücke über die Birs zu bauen. Das Projekt wurde noch bis weit ins Jahr 2022 hin vorangetrieben, aber schliesslich sistiert. Stattdessen wurde von den Kantonen und den Gemeinden Aesch und Dornach das Projekt «Zukunft Birsraum» gestartet, das als «ergebnisoffener» Prozess die Erschliessung der gesamten Umgebung überprüfen soll (das Wochenblatt berichtete).

Wachstumsdruck rund um den A18-Anschluss

Nicht nur für Dornach, das schon lange einer direkten Anbindung an die A18 harrt, sondern auch für die angrenzenden Gemeinden ist dieser Prozess von grosser Bedeutung. Das Unterbaselbiet wächst derzeit rasant, die Gemeinden verfügen alle über grössere Arealentwicklungen und entsprechenden Zuwachs an Wohnraum. Das Projekt «Zukunft Birsraum» läuft noch bis Ende Jahr; dann soll ein für alle Beteiligten tragbarer Lösungsansatz vorliegen. Wie lange der Zubringerverkehr zur A18 noch über die Dornacherstrasse in Aesch rollen wird, ist derzeit schwer abzuschätzen.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Schwarze Kästen mit viel Power: In Arlesheim steht einer der leistungsfähigsten kommerziell nutzbaren KI-Supercomputer Europas. Foto: ZVG
Region17.06.2026

Nächster Meilenstein: Uptown Basel hat nun auch einen KI-Supercomputer

Gestern wurde der leistungsfähigste kommerzielle KI-Supercomputer des Landes in Betrieb genommen. Er steht in Arlesheim.
Enttäuscht: Ferdinand Pulver nach der Niederlage vor dem Gerichtsgebäude in Liestal. Foto: Kenneth Nars
Region17.06.2026

Reinachs Gemeindepräsident kämpft vor Gericht vergebens um seine IV-Rente

Ferdinand Pulver hat seine IV-Rente verloren, weil er als Gemeindepräsident von Reinach zu viel verdient. Dies wirke auf Menschen mit Behinderung hemmend,…
Rote Köpfe auf der Schönmatt
Region17.06.2026

Rote Köpfe auf der Schönmatt

Das Verkehrsaufkommen auf der Strasse zwischen Arlesheim und Liestal hat sich primär zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am frühen Abend erheblich erhöht.…