Münchenstein
22.07.2020

Robi Münchenstein hat neue Website und ist Corona-konform

Fördern freies Spiel und Kreativität: Co-Leiter David Brönnimann (links) und Sarah Schindler, hier mit den ersten Besuchern des Dienstagnachmittags.  Foto: Axel Mannigel

Fördern freies Spiel und Kreativität: Co-Leiter David Brönnimann (links) und Sarah Schindler, hier mit den ersten Besuchern des Dienstagnachmittags. Foto: Axel Mannigel

Am letzten Montag öffnete der Robi Münchenstein nach der Sommerpause wieder seine Tore. Das «Wochenblatt» hat sich mit dem Leitungsteam unterhalten.

Von: Axel Mannigel

Sommer, Sonne, Robi: Neben der Badi und anderen Freizeitmöglichkeiten ist seit Montag auch der Robi Münchenstein wieder geöffnet. Und nicht nur das, er hat auch eine neue Webseite. «Wir haben — gerade in den letzten Monaten mit Covid-19 — gemerkt, dass eine Webseite für die Kommunikation sehr hilfreich sein kann», sagt David Brönnimann, der den Robi zusammen mit Sarah Schindler leitet. Die Webseite solle gerade auch Jugendliche und Kinder ansprechen, die sich dort aktuell informieren können. «Wir haben die Seite zusammen mit der Kommunikationsabteilung der Gemeinde Münchenstein realisiert, wobei die das Grundgerüst gebaut haben und ich Inputs geliefert habe», beschreibt Schindler die Zusammenarbeit. In eigener Regie können Schindler und Brönnimann nun Öffnungszeiten oder kurzfristige Veränderungen anpassen und auch spezielle Events wie einen Grillabend ankündigen. Besonders in Zeiten, in denen die Niederschwelligkeit der Robi-Idee wegen der Corona-Einschränkungen nicht so gegeben sei, würde eine Webseite eine sinnvolle Erweiterung darstellen.


Covid-19-konform
Wie der Robi Münchenstein so in der Mittagshitze da liegt, sieht er aus wie eh und je und Covid-19 scheint in diesem Spielparadies weit weg. Doch, natürlich, dem ist nicht so. Schindler: «Momentan lassen wir pro Nachmittag nur maximal 30 Kinder und Jugendliche ein. Wir müssen von ihnen die Kontaktdaten haben und hier auf dem Gelände sollen sie auf Abstand achten, Händewaschen ist Pflicht.» Die Vorgaben des BAG sind in Bezug auf die Robis nicht sonderlich eindeutig. «Zusammen mit der Gemeinde und dem Verein Offene Kinder- und Jugendarbeit Baselland & Region haben wir ein eigenes Schutzkonzept erarbeitet», erklärt Brönnimann. Ein Konzept, das bestmöglich schütze und die Vorgaben umsetze, aber auch für die Idee des freien Spiels genug Raum lasse. Brönnimann: «Die Kinder machen gut mit. Am Anfang haben sie uns sogar ausgelacht, als wir ihnen ihre Äpfel mit der Grillzange gaben.» Ansonsten, ergänzt Schindler, habe die Situation mehr Auswirkung auf sie und Brönnimann als auf die Kinder: «Wir haben täglich einen hohen Putzaufwand.»


Auch in den Ferien: Freies Spiel
Hilfreich sei, dass es seitens Vorgesetzten und Eltern viel Unterstützung und Verständnis gäbe. «Und wer nicht einverstanden ist, lässt sein Kind nicht herkommen», so Schindler. Daraus, dass am Montag nur drei Kinder da waren, lasse sich aber nichts ableiten: «In den Ferien haben wir auch am Montag und Dienstag offen, das muss sich erst herumsprechen», weiss Brönnimann. «Das läuft alles über Mund-zu-Mund-Propaganda.» Auch in den Ferien liegt der Fokus des Robi Münchenstein auf dem freien Spiel. «In der Regel braucht es einen Moment, aber dann geht es los», schmunzelt Schindler. Und Brönnimann: «Der Freiraum wird extrem genutzt. Wir offerieren ein Zvieri, die Kinder können basteln, spielen und Spass haben.» Das meiste Tun basiere auf den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder. Schindler: «Es gibt viele spontane Inputs und vieles ist auch wetterabhängig.» Also, einfach vorbeigehen, eintauchen und loslegen. Und da nur 30 reindürfen und das eben nur die ersten 30 sind, empfiehlt es sich, rechtzeitig da zu sein (bis 7. August: Mo bis Fr von 14 bis 17.45 Uhr). Info: www.robi.mstein.ch.