Wettbewerb für Schulraum­planung startet im April

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 80 Prozent befürwortet das Stimmvolk den Landabtausch.

Der Dornacher Gemeinderat kann den vorbereiteten Landtausch mit der katholischen Kirchgemeinde umsetzen und den Perimeter in die Schulraumplanung miteinbeziehen. Das Stimmvolk stimmte dem Vorhaben mit 1477 Ja-Stimmen gegen 366 Nein-Stimmen zu, die Zustimmung lag bei 80 Prozent. Gemeindepräsident Daniel Urech zeigte sich darüber sehr erfreut. Dem Gemeinderat sei es offenbar gelungen, die Bedenken, die im Vorfeld geäussert worden waren, auszuräumen. Damals wurde die Ausgewogenheit angezweifelt, und es gab Fragen zur ­Mehrwertabgabe. Es brauche eine Nachbesserung, hiess es aus der Finanzkommission. Der Gemeinderat und die Kirchgemeinde hatten darauf verzichtet, den einzelnen Parzellen einen Verkaufswert zu geben. Das Land, auf welchem die Einwohnergemeinde im Baurecht den Kindergarten hat, befindet sich in der Zone für öffentliche Anlagen und ist flächenmässig grösser als die abzugebenden Parzellen beim Friedhof. Diese wiederum werden in der Ortsplanrevision aber umgezont und könnten in Zukunft auch durch private Investoren bebaut werden. Dadurch erhöht sich der Spielraum für die Kirchgemeinde bei der Realisierung eines möglichen Projektes.

Nun ist der Weg frei, um die Erweiterung der Schulanlage Brühl auf dem Areal des Kindergartens zu planen. Im Wettbewerbsverfahren soll nun ein ­Projekt ausgearbeitet werden. Die Gemeindeversammlung hat dafür einen Kredit von 470000 Franken gesprochen, der auch Preisgelder für die Architekturbüros beinhaltet. Gemäss Urech startet die Ausschreibung für den Wettbewerb noch im April. Die Abgabefrist sei für den 22. September terminiert. Dann trifft sich die Jury und erarbeitet bis Mitte Dezember ihren Bericht. Die Vergabe durch den Gemeinderat erfolge im Januar 2026, erklärt Urech.

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