Wer darf wann für wie lange parkieren?
fam. Am Montag diskutierte der Dornacher Gemeinderat über das Parkierungsreglement, dem die Gemeindeversammlung im Juni vor einem Jahr zugestimmt hatte. Die Ressortverantwortliche Janine Eggs (Grüne) erklärte, die Gemeinde wolle sich mit dem Reglement keine goldige Nase verdienen. «Man soll auf öffentlichem Grund nicht mehr tagelang gratis parkieren können, wir wollen die Menschen aber auch nicht mit Tickets ab der ersten Minute belästigen.» In der Regel bedeute das: Die ersten vier Stunden ist das Parkieren kostenlos, danach muss man bezahlen. So ist es auf den Parkflächen beim Schiessstand, bei der Sportanlage Gigersloch sowie beim Kreuzweg vorgesehen. Eggs betonte, die Gemeinde wolle bei den Parkuhren nicht auf die Möglichkeit der Münzzahlung verzichten, da viele Menschen kein Smartphone besitzen würden. «Bei der Planung haben wir auch die Erfahrungen aus Reinach und anderen Gemeinden miteinbezogen», so Eggs.
Parkverbot beim Schulhaus Brühl
Zu Diskussionen führte die Bewirtschaftung des Parkplatzes beim Schulhaus Bruggweg. Dort sollte ganztags ein Parkverbot gelten – ausgenommen waren Lehrpersonen. Damit wolle die Gemeinde den Verkehr auf dem Schulhofplatz einschränken, so Bauverwalter Marc Etterlin. Bildungschefin Maria Montero Immeli (Die Mitte) begrüsste das Verbot, wies aber darauf hin, dass Eltern den Parkplatz an den frühen Abendstun-den ebenfalls benötigten, etwa wenn Schwimmkurse oder dergleichen stattfinden. Ihr Antrag verlangte, dass das Parkverbot nur bis 16 Uhr gelte. Kevin Voegtli (SP) wies darauf hin, dass auch tagsüber teilweise Veranstaltungen stattfänden, und beantragte nach einiger Diskussion die gänzliche Aufhebung des Parkverbots. Sein Antrag wurde mit 4 zu 3 Stimmen gutgeheissen. Dafür beschloss der Gemeinderat mit 4 zu 3 Stimmen ein Parkverbot zwischen 7 und 12.30 Uhr beim Schulhaus Brühl, davon ausgenommen sind Lehrpersonen.
Der Zeitplan sieht vor, dass das neue Parkierreglement im Sommer 2027 umgesetzt wird.


