Polierte Karossen sorgten für glänzende Augen
WoB. Wer sich für die Geschichte des Automobils interessiert und beim Anblick glänzend polierter Oldtimer-Karosserien feuchte Augen bekommt, der kannte am letzten Samstag nur ein Ziel: Auf zum «Gempen-Memorial». Unter diesem Namen lud der ACS beider Basel anlässlich der sich zum 100. Mal jährenden Erstausgabe des Gempenrennens Fahrer und Fans alter Autos gleichermassen zur Bergprüfungsfahrt zwischen Oberdornach und Gempen. Nach zwei Probefahrten versammelte sich das Fahrerlager bei glutheisser Mittagshitze beim Schulhaus Gempen. Das Areal verwandelte sich für rund zwei Stunden in ein kleines Freilichtmuseum; grosse und kleine Autoliebhaber bewunderten die charaktervollen Limousinen aus vergangenen Zeiten, während die Fahrer untereinander über technische Details fachsimpelten.
Am Nachmittag wurde dann zum eigentlichen Rennen gestartet, wobei es bei der Nostalgiefahrt nicht darum ging, so schnell wie möglich die 5,2 Kilometer lange Strecke hinter sich zu bringen. Es ging vielmehr darum, so genau wie möglich an seine eigene, am Morgen hingelegte Referenzzeit heranzukommen. Am besten gelang dies in der Kategorie Vorkrieg (1911–1945) Daniel A. Pfirter mit Beifahrer Kurt Schmid in seinem BMW 328 Wendler Sport Cabriolet, Martin Tobian und Beifahrer Samuel Treadwell entschieden in ihrem Mercedes-Benz 300 SL die Kategorie Nachkrieg (ab 1946) sowie die Gesamtwertung für sich. Bestes Damenteam wurde das Gespann Nicole Musfeld und Andrea Roth in einem MG TA Special.































