«Es geht uns in der Schweiz ausserordentlich gut»

Gemeindepräsident Kurt Henzi plädierte in seiner Ansprache zum 1. August dafür, dem Positiven mehr Platz einzuräumen und nicht nur Pro-bleme zu sehen.

Politiker im Gespräch: Gemeindepräsident Kurz Henzi (l.) und Regierungsrat Walter Straumann an der 1.-August-Feier. Foto: Jay Altenbach
Politiker im Gespräch: Gemeindepräsident Kurz Henzi (l.) und Regierungsrat Walter Straumann an der 1.-August-Feier. Foto: Jay Altenbach

Jay Altenbach

Selbstverständlich machen die Ereignisse rund um die Swissmetall betroffen und wir hoffen, dass sich bald eine gute Lösung ergibt», betonte der Gemeindepräsident in seiner Ansprache zum 1. August. Aber es gehe der Schweiz gut und es sei notwendig, anstatt nur auf Fehler und Mängel hinzuweisen und Krisen heraufzubeschwören auch von Chancen zu reden. Kein Entscheid habe nur Vorteile oder nur Nachteile, führte Henzi weiter aus, und es sei wichtig, dass gerade Politiker auch die andere Seite der Medaille anschauen und diese auch verkünden würden. Henzi nahm dabei Bezug auf die offensichtlich schwierigen Verhältnisse im Gemeinderat. Er plädierte für eine ehrliche Politik, die über beide Seiten der Medaille informiert, und rief die anwesenden Politikerinnen und Politiker auf, an die Zukunft des Dorfes und nicht an kurzfristige Erfolge oder die nächsten Wahlen zu denken. «Wir brauchen keine grossen Versprechen und Sprücheklopfer, wir brauchen vielmehr Frauen und Männer mit einer geistigen Grundhaltung, aus der klar wird, dass die soziale Verantwortung für die Zukunft ganz allgemein wichtiger ist als eigenes Prestige und Selbstverwirklichung», unterstrich der Gemeindepräsident.

Feuerwerk jedes Jahr imposanter

Gastredner Regierungsrat Walter Straumann sprach in seiner Rede vom Wert der politischen Stabilität. Er wies darauf hin, dass es viel wichtiger sei, Menschen in der Politik zu haben, die für Land und Leute das Beste wollen, anstatt Macht und Einfluss. Er empfinde den ewigen Ruf nach Konkordanz, die bei jeder beliebigen Wahl infrage gestellt werde, als schlechte Entwicklung. «Das System wird auf diese Art instabil und es geht jedes Mal viel Vertrauen verloren», hob der Regierungsrat hervor.

Wie jedes Jahr hatte am Nachmittag auf der Beachvolleyballanlage ein Turnier stattgefunden und auch beim Wettbewerb des Pétanque-Klubs wurde eifrig um Milli- und Zentimeter gekämpft. Sportplatz Klubwirt Franco Riccardi spazierte derweil entspannt über den Platz und begrüsste das Publikum. Für den 1.-August-Ansturm sei er gut gerüstet, mit Metzgermeister Remo Mathis habe er den bes-
ten Grillmeister und an Personal mangle es ihm auch nicht, da er auf die Junioren, Senioren, Veteranen und Damen des Sportklubs als Helferinnen und Helfer zählen dürfe, erklärte der Gastgeber. So war nicht nur Rot-Weiss die traditionell vorherrschende Farbe am 1. August, sondern auch Schwarz-Gelb, die Klubfarbe des SC-Dornachs bzw. des Personals.
Seit vielen Jahren Mitorganisator ist SC-Präsident Stefan Schindelholz, der sich für das Feuerwerk verantwortlich zeigt, das jedes Jahr noch eine Spur grösser und farbenfroher erscheint und Gross und Klein auch dieses Jahr restlos begeisterte.

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