Eine Region für den Tourismus
Schwarzbubenland Tourismus ist weiterhin auf Erfolgskurs, sucht aber trotzdem Neumitglieder. Über 70 Personen besuchten die GV in Mariastein.

Martin Staub
Die Mitgliederkurve bei Schwarzbubenland Tourismus zeigt seit dem Höchststand 2009 (340) leicht nach unten. «Derzeit sind es noch 301 private oder öffentliche Mitglieder», erklärte Fabio Jeger. Deshalb lagen anlässlich der Generalversammlung vom letzten Donnerstag im Konferenzraum des Kurhauses Kreuz druckfrische Flyer zur Mitgliederwerbung bereit, die doch bitte «grosszügig zu streuen» seien. Ansonsten hatte Präsident und Kantonsrat Jeger nur Positives zu vermelden.
Zum einen berichtete er über die erfolgreichen Tätigkeiten im verflossenen Vereinsjahr, allen voran vom gelungenen Mittelalterfest letzten Sommer, rund um die Burg Gilgenberg. «Das war so gut, dass wir mit dem organisierenden Verkehrsverein Zullwil bereits über eine Zweitausgabe diskutieren», freute sich Jeger. Zum andern präsentierte Geschäftsführerin Caroline Lorant einige Rosinen, welche Schwarzbubenland Tourismus für das kommende Vereinsjahr im Portefeuille hat.
Industrietour
So erscheint in diesen Tagen die Karte im praktischen A2-Format für eBikefahrer. «Dank grosszügigem Sponsoring hat uns dieses Projekt nichts gekostet und wir können die Karte, die auch beim Wandern durch die Region nützliche Dienste bietet, gratis abgeben», informierte Lorant. Weiter kam die Industrietour – eine viertägige Wanderung von Balsthal durch das Schwarzbubenland nach Liestal – zur Sprache. Im September 2013 soll dieses neue Angebot eingeweiht werden. Kinderwagen- und rollstuhltaugliche Wanderwege, das Ausschildern und Zugänglichmachen einer weiteren Ruine aus dem Burgenwanderbuch durch den Lions-Club Laufental-Thierstein sind weitere Projekte, die in diesem Jahr geplant sind.
Zufrieden zeigte sich das Team von Schwarzbubenland Tourismus über die erfolgreiche Lancierung des Audioguides zum Burgenwanderbuch, der günstig auf das Smartphone heruntergeladen werden kann, aber auch das Gastspiel an der Ausstellung HESO in Solothurn, wo «das Schwarzbubenland einen sehr erfreulichen Auftritt hatte», wie Fabio Jeger lobte.
Sämtliche Geschäfte wurden, wie bei Schwarzbubenland Tourismus üblich, mit Akklamation durchgewunken, so unter anderem die Neuanstellung von Janine Hofer als Co-Geschäftsleiterin. Sie unterstützt künftig Caroline Lorant mit einem 20-Prozent-Pensum. Freuen konnte sich die Versammlung auch über ein neues Vorstandsmitglied anstelle der zurücktretenden Marianne Wälchli: Franz Baumann aus Seewen.
Äbtlicher Werbespot
«Besuchen Sie Mariastein, das Leimental und das Schwarzbubenland, bevor die Touristen kommen». Abt Peter von Sury landete mit diesem Werbespot, den er aus einem andern Zusammenhang auf die Region transferierte, einen Volltreffer. Er, der als Gastgeber und Ehrengast für den Einstieg der Versammlung zuständig war, nutzte die Gunst der Stunde und präsentierte das Kurhaus Kreuz, wo er seit Kurzem als Verwaltungsratspräsident amtet, und die neu entstandene Tonbildschau über das Kloster Mariastein.


