Ein bisschen Happy Day

Rekordaufmarsch an der GV des Hauseigentümerverbands (HEV) Dorneck-Thierstein. Einer der Gründe war sicher der Auftritt von Referent Nik Hartmann.

Überraschungsgast: (v. l.) Vorstandsmitglied Mark Winkler stellt Jörg Oberli Nik Hartmann vor. Foto: Gaby Walther
Überraschungsgast: (v. l.) Vorstandsmitglied Mark Winkler stellt Jörg Oberli Nik Hartmann vor. Foto: Gaby Walther

Mit so vielen Teilnehmenden hatte der Hauseigentümerverein Dorneck-Thierstein im Vorfeld nicht gerechnet. Für die 93. Generalversammlung vom Mittwoch, 7. Mai, im Grien in Breitenbach hatten sich rund 400 Personen angemeldet. Hauptgrund des Rekordaufmarschs war wohl kaum die Traktandenliste oder das feine, vom Schlössli Pub servierte Nachtessen, sondern Nik Hartmann. Der beliebte Moderator, der soeben mit dem Prix Walo in der Kategorie Publikumsliebling ausgezeichnet wurde, sprach in seinem Referat über Wanderschaft und seine Reise durch die Schweizer Medienwelt.

Seit letztem Herbst führt er zusammen mit Co-Moderatorin Kiki Maeder durch die Sendung «Happy Day». Er erzählte, wie sein Team unterwegs nach Thailand gewesen sei, um dort Mutter und Sohn, die sich jahrelang gesucht hatten, zusammenzuführen. «Ein emotionaler Moment, auch für das Fernsehteam.» Ein bisschen Happy Day und emotional wurde es auch in Breitenbach, denn ein Überraschungsgast sass im Publikum. Jörg Oberli aus Seewen ist der Grosscousin von Nik Hartmann, dessen Grossvater ebenfalls in Seewen gelebt hatte, aber früh durch einen Unfall verstorben war. Hartmann, der in Buonas im Kanton Zug lebt und keinen Bezug mehr zum Schwarzbubenland hat, freute sich über dieses unerwartete Treffen und den Austausch.

Mitgliederzahl leicht gestiegen

Im offiziellen Teil der Versammlung hob Präsident Roman Baumann in seinem Jahresbericht den Erfolg der Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung hervor. «Mit dieser Vorlage hat der HEV ein langjähriges Ziel erreicht. Die einzig für die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer geschaffene Steuer ist Geschichte.» Die Mitgliederzahl der Sektion ist leicht gestiegen, von 3363 auf 3436 Mitglieder. Die Jahresrechnung schloss mit einem Jahresgewinn von 4000 Franken ab und weist ein Vermögen von rund 200 000 Franken auf.

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