Das Jubiläum fiel trotz Dauerregens sehr heiter aus
Am Samstag feierte die Alterssiedlung Dornach ihr 40-jähriges Bestehen im Beisein vieler Gäste und zusammen mit der Pfadfinderabteilung St. Mauritius.

Was das Wetter nicht hergab, machten die vielen Helferinnen und Helfer, das Personal und die Bewohner der Alterssiedlung mit ihrer Spontaneität und Freundlichkeit wett. Trotz Dauerregens wurde am Samstag auf der Terrasse der Alterssiedlung gegrillt und das Kuchenbuffet liess keine Wünsche offen. Die Pfadfinder zeigten, dass ihnen das Wetter nichts ausmacht und spielten im Garten der Alterssiedlung. Unter dem Motto «Jung sein – Jung bleiben» hatten die Verantwortlichen der Pfadfinderabteilung ein Programm für Jung und Alt zusammen gestellt. Die Bewohner zogen es aber vor, im Trockenen zu bleiben und genossen dafür die gemeinsam gesungenen Lieder umso mehr. Dazwischen spielte das bekannte und beliebte Damenquartett Räbefäger lüpfige Ländler.
Der Präsident der Stiftung Alterssiedlung, Kurt Henzi, blickte in seiner Ansprache zurück zu den Anfängen der Stiftung, die 1969 von der Einwohner- und der Bürgergemeinde gegründet wurde. «Am Zweck, der Fürsorge für betagte Personen beiderlei Geschlechts durch die Erstellung und Vermietung von zweckmässigen und mietzinsgünstigen Alterswohnungen, hat sich auch in den letzten 40 Jahren nichts geändert», betonte er. Der Bedarf ist nach wie vor hoch. So zählt die Warteliste zurzeit rund 60 Personen, welche eine Wohnung in der Alterssiedlung wollen, wie Karin Amhof von der Gemeinde Dornach auf Anfrage mitteilte.
Erweiterungsbau geplant
Die 93-jährige Alma Studer war gerne bereit, der Schreibenden ihre Wohnung zu zeigen. Die rüstige Rentnerin ist erst seit einem Jahr in der Alterssiedlung. Sie putzt, wäscht und bügelt noch selbst, wie sie betont und ist stolz darauf. In der kleinen Küche bereitet sie sich ihre Mahlzeiten zu und freut sich, wenn einer ihrer Söhne sie besucht. Auch die Malerin Annemarie Staub fühlt sich in ihrer Wohnung daheim. Im Wintergarten hat sie sich eine Ecke eingerichtet, wo sie ihre Bilder malt.
Vor knapp zehn Jahren wurde die Liegenschaft am Hügelweg renoviert und alle Wohnungen in 2-Zimmer-Wohnungen umgebaut. Bevor die bestehende Liegenschaft am Rainweg renoviert wird, plant die Stiftung einen dritten Block mit Alterswohnungen parallel zu dieser zu bauen. Selbstverständlich soll der Innenhof trotz Neubau erhalten bleiben.
Die beiden Leiterinnen Margaret Meister und Ruth von Deschwanden stehen den Bewohnern während der Woche stundenweise zur Verfügung und schauen bei Ferienabwesenheiten nach dem Rechten. Sie würden auch vorbeigehen, wenn jemand schon lange nicht mehr gesehen wurde oder nach einem Spitalaufenthalt Hilfe bräuchte. «Die Bewohner erhalten Hilfe, wenn sie es wollen, sie dürfen hier alles und müssen nichts und das ist sehr beliebt», wissen die Leiterinnen.


