Bürgergemeinde Dornach kauft zwei Häuser an der Hauptstrasse

Die ausserordentliche Bürgergemeindeversammlung stimmte einem Kauf der Immobilien an der Hauptstrasse 5a und 5b für etwas mehr als 2 Millionen Franken zu.

Hauptstrasse 5a: Etwas versteckt, gegenüber vom Denner in Oberdornach, liegt das Mehrfamilienhaus – das Einfamilienhaus befindet sich direkt dahinter. Foto: Fabia Maieroni
Hauptstrasse 5a: Etwas versteckt, gegenüber vom Denner in Oberdornach, liegt das Mehrfamilienhaus – das Einfamilienhaus befindet sich direkt dahinter. Foto: Fabia Maieroni

Neben dem Neubau beim Schlosshof (siehe Frontartikel) beschäftigte sich die Bürgergemeindeversammlung am Mittwoch vor einer Woche mit einer weiteren Immobilie: Ihr seien das Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse 5a sowie das Einfamilienhaus – an derselben Strasse gelegen mit der Nummer 5b – zum Kauf angeboten worden, erklärte Bürgergemeindepräsident René Umher. «Im Wissen darum, dass die Bürgergemeinde Dornach schon einmal dieses Angebot erhalten hat, dazumal aber nicht darauf eingestiegen ist, wollte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn bereits eine Absage erteilen. Während ich aber das Mail verfasste, dachte ich, ich frage noch kurz bei unserer Finanzverwalterin nach. Zum Glück tat ich das», sagte Umher zur Versammlung. Ein externer Immobilienberater habe im Anschluss die Bürgergemeinde beraten und die Immobilien geschätzt.

Wie sich herausgestellt habe, sei der Kauf für die Bürgergemeinde interessant: zum einen weil die Parzellen in Oberdornach an Grundstücke angrenze, die der Bürgergemeinde bereits gehören, zum andern geht die Bürgergemeinde beim Mehrfamilienhaus und beim Einfamilienhaus zusammen von einem Nettoerlös pro Jahr von rund 50000 Franken aus. Die Finanzierung sei durch die Raiffeisenbank Dornach bestätigt: Vom Kaufpreis von 2075000 Franken deckt die Bürgergemeinde 1875000 Franken über eine Finanzierung.

Einige Votanten hinterfragten die Mietpreise von Mehrfamilien- und Einfamilienhaus, ein anderer Votant monierte, die Bürgergemeinde könne nicht auf der einen Seite sagen, sie wolle beim Bauernhof Schlosshof nicht viel Geld ausgeben, auf der anderen Seite aber die beiden Häuser kaufen. Umher erklärte, diese Geschäfte stünden in keinem Zusammenhang.

Die Bürgergemeindeversammlung stimmte dem Antrag des Bürgerrats am Ende zu.

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