Unfälle häufen sich: Bahnübergang soll sicherer werden

Die Risiken der Kreuzung Basel-/Birseckstrasse, die täglich von vielen Schülern passiert wird, sind nicht neu. Auf Unverständnis stösst der unbeschrankte Tram- übergang. Von verschiedenen Seiten wird derzeit nach Lösungen gesucht.

Tramverkehr: Unbeschrankter Bahnübergang an der Kreuzung Basel-/Birseckstrasse in Arlesheim.  Foto: Marianne Vetter
Tramverkehr: Unbeschrankter Bahnübergang an der Kreuzung Basel-/Birseckstrasse in Arlesheim. Foto: Marianne Vetter

Dass die Kreuzung Basel-/Birseckstrasse ein grosses Gefahrenpotenzial birgt, ist bekannt. Nach dem jüngsten Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Tram, bei der auch ein unbeteiligter Schüler durch herumfliegende Teile verletzt wurde, werden Forderungen nach mehr Sicherheit laut. Besorgte Eltern fragen sich, ob der Schulweg für ihre Kinder noch zumutbar ist. Schul- und Elternrat sind sich einig: In puncto Schulwegsicherheit ist die Birseckstrasse mit ihren Kreuzungen zur Basel- und Talstrasse sowie zum Stollenrain eine tägliche Herausforderung.


Kreuzung bräuchte überlange Barrieren
Zwar gibt es im Bereich des Fussgängerüberwegs eine Trambarriere, der Übergang für den motorisierten Verkehr und die Velofahrer ist jedoch unbeschrankt. Mit Besorgnis hat auch die Gemeinde den jüngsten Vorfall zur Kenntnis genommen. «Wir sind nicht untätig», so Gemeindepräsident Markus Eigenmann, «nach einberufener Sitzung haben wir unser Anliegen nach mehr Sicherheit am besagten Bahnübergang der Verkehrskommission zur Prüfung weitergeleitet.» Auch mit der Baselland Transport AG (BLT), die für die Infrastruktur entlang der Tramlinie verantwortlich ist, stehe man im Austausch. «Die Abklärungen laufen, müssen aber von verschiedenen Seiten angegangen werden, zumal für die Baselstrasse der Kanton zuständig ist.» Bereits 2017 war für den Bahnübergang Birseckstrasse/Baselstrasse eine Barrierenanlage geplant, die aus technischen Gründen leider nicht umgesetzt werden konnte, informiert BLT-Chef Andreas Büttiker. «Bei den damaligen Abklärungen stellte sich heraus, dass es überlange Barrieren brauche, da der Kreuzungsbereich mit sogenannten Schleppkurven für Lastwagen ausgestaltet ist. Ein Test mit diesen überlangen Schlagbäumen (Schranken), der beim Barrierenlieferanten durchgeführt wurde, war leider nicht erfolgreich», so Büttiker. Nun werde die Kreuzung, in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt Basel-Landschaft, einer erneuten Beurteilung unterzogen, um mögliche Massnahmen zu prüfen. Erste Antworten wird es voraussichtlich im Januar geben.

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