Kulturzirkus: Der Vorhang geht wieder auf

Festlich geschmückte Weihnachtsbäume, Glühwein und feine Kulturextras – das und mehr gibt es ab Ende November auf der Zirkuswiese.

Die Co-Präsidenten des Vereins: Balz Stückelberger (l.) und Michael Honegger. Foto: Fabia Maieroni
Die Co-Präsidenten des Vereins: Balz Stückelberger (l.) und Michael Honegger. Foto: Fabia Maieroni

Sie haben es im Sommer getan und sie tun es wieder: Die Co-Präsidenten Balz Stückelberger und Michael Honegger sagen «Manege frei» für die zweite Auflage des Kulturzirkus. Dieses Mal gibt es jedoch statt sommerlichen Lampions und Glacé besinnliche Weihnachtslichter und Glühwein auf der Zirkuswiese. «Wir haben mit unserer Idee im Sommer voll ins Schwarze getroffen und sehr viele positive Rückmeldungen erhalten. Das hat uns dazu motiviert, relativ spontan ein vorweihnachtliches Programm auf die Beine zu stellen», sagt Balz Stückelberger enthusiastisch.

Das Angebot ist zwar ähnlich wie im Sommer, allerdings liegt der Fokus beim Adventszirkus weniger auf einzelnen kulturellen Acts und Konzerten. Vielmehr gehe es darum, einen Ort der Begegnung zu schaffen. Für das gastronomische Angebot wird wiederum Miguel Engewald sorgen, der sich als Pop-up-Gastronom in der Region einen Namen gemacht hat. Er betreibt die beiden Zirkuswagen, in denen unter anderem Fondue serviert wird. Wer lieber draussen isst, der kommt an der Grillbar auf seine Kosten. Auch der silberne Airstream-Foodtrailor im ty­pisch amerikanischen Stil wird dem ­Kulturzirkus wieder seinen besonderen Charme verleihen. Natürlich werde auch bei der Dekoration nicht gespart: «Weihnachtsbäume und die grosse Feuerschale in der Mitte des Platzes werden für stimmungsvolle Abende sorgen», ist Stückelberger über­zeugt. Und wer trotz Feuer friert, kann sich mit einem feinen Glühwein auf­wärmen.

Kostenloses Weihnachtsmenü

Los geht es am 28. November. Von Mitt­woch bis Samstag ist der Weih­nachts­zirkus ab 18.30 Uhr offen für alle. Immer um 19 Uhr gibt es eine kleine kulturelle Überraschung. Diese werde jedoch – anders als im Sommer – leise sein und nur etwa eine Viertelstunde andauern. «Wir verzichten bewusst auf eine grosse Bühne und Verstärker», sagt Honegger. Mehr verrät er nicht.

Für Singbegeisterte bietet sich an den vier Adventssonntagen die Möglichkeit, die Stimmbänder für den Weihnachtsabend vorzuwärmen: «Jeweils ab 16 Uhr organisieren wir ein begleitetes offenes Singen. Es ist ein niederschwelliges ­Angebot, alle Interessierten sind willkommen», erklärt Honegger. Dieser Willkommensgedanke soll denn auch an Weihnachten zu spüren sein. An ­Heiligabend lädt der Adventszirkus zu einem kleinen kostenlosen Weihnachtsmenü für all jene, die Weihnachten nicht alleine feiern möchten. Während der ganzen Dauer des Adventszirkus wird der Verein auch Spenden für einen ­guten Zweck sammeln. Für welchen, das wissen die Co-Präsidenten noch nicht. «Man darf gerne mit ­Vorschlägen auf uns zukommen», so Honegger.

Finanziert wird der Adventszirkus über die Pacht des Gastroanbieters und durch Zuwendungen. Die Gemeinde wird – anders als im Sommer – keinen finanziellen Beitrag leisten. Sollten alle Stricke reissen, so könnte der Verein auch auf Mitgliederbeiträge zurückgreifen. «70 Mitglieder hat der Kulturzirkus bereits, und wir freuen uns immer über Zuwachs. Auch Ideen können noch ­eingebracht werden», sagt Stückelberger. Wer mehr über den Verein wissen, oder einen Tisch im Fondue-Wagen reservieren will, findet alle Informationen online unter www.kulturzirkus.ch.

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