Ein bekannter Sieger

Beim diesjährigen Birseck-Cup gab es weniger Nennungen als in den letzten Jahren. Dies und das ideale Wetter machten es möglich, dass keines der Spiele in die Halle verlegt werden musste.

Ehemaliger Tennisprofi: Oliver Bühler vom TC Old Boys erkämpfte sich wie schon im letzten Jahr den ersten Platz im Männer-Tableau.  Foto: Thomas Brunnschweiler
Ehemaliger Tennisprofi: Oliver Bühler vom TC Old Boys erkämpfte sich wie schon im letzten Jahr den ersten Platz im Männer-Tableau. Foto: Thomas Brunnschweiler

Während sich Oliver Bühler vom TC Old Boys und Fynn Skender vom TC Haugraben am Sonntagnachmittag einen erbitterten Kampf um den ersten Platz im Männer-Tableau R1/R3 lieferten, fand in Wimbledon das epische Tennismatch zwischen Roger Federer und Novak Djokovic statt. Die Zuschauer, die beide Turniere verfolgen wollten, fühlten sich hin- und hergerissen zwischen dem Aussenplatz und der Fernsehübertragung im Klubhaus. Im ersten Satz dominierte Bühler klar, den zweiten eroberte sich Skander. Im dritten entschied ein Break den Ausgang für Bühler. Damit ging das Generationenduell praktisch gleich aus wie vor einem Jahr.

Familiäre Atmosphäre

Wie immer herrschte eine besondere Atmosphäre auf dem Klubgelände: entspannt, gemütlich und familiär. Und die kulinarischen Köstlichkeiten, die im Gegensatz zu anderen Events fast exquisit zu nennen waren, trösteten den einen oder die andere über ein verlorenes Spiel hinweg. Valentin Hurni vom OK war sichtlich glücklich über die meteorologischen Verhältnisse. «Wir hatten zehn Tage lang gutes Wetter», sagte er, «nur am ersten Samstag gab es einen kurzen Starkregen und Hagel. Aber durch die gute Vorarbeit von Platzwart Ruedi Hostettler konnten alle Teilnehmenden nach anderthalb Stunden weiterspielen.» Hurni zeigte sich froh darüber, dass keines der Spiele in die Tennishalle verschoben werden musste. Er ist seit acht Jahren in der Turnierleitung und Stellvertreter von Turnierleiter Andreas «Mano» Mengisen, der in gewohnt unaufgeregter Art stets an der richtigen Stelle war.

Tennisniveau und soziale Ausrichtung

«Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus der ganzen Nordwestschweiz und spielen auf einem Top-niveau», erklärte Hurni, «leider kam dieses Jahr kein Mixed zustande.» Das Traditionsturnier ist im Raum Basel bekannt und beliebt. Einige der Teilnehmenden haben auch schon unter den 200 national Besten gespielt. Oliver Bühler war früher gar Tennisprofi.

Zu erwähnen ist das attraktive Programmheft, dessen Grusswort Eliane Künzli verfasste. Ohne Titelsponsor, Hauptsponsoren, Sponsoren und Inserenten wäre der Anlass nicht zu stemmen. Sympathisch ist, dass die Teilnehmenden jeweils auf das Spielstartgeschenk verzichten. So kann ein schöner Batzen an Wakina Mama na Watoto in Tansania, ein Projekt, das Waisenkinder unterstützt, überwiesen werden.

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