Die Arleser Fasnacht geht einen neuen Weg

Der Umzug mit einer neuen Routenführung begeisterte die Zaungäste.

Jetzt wird gestopft: Mario und sein Waggis-Kumpel haben gefährlich viele Räppli dabei. Luigi ist derweil noch im Gespräch. Fotos: Fabia Maieroni

Jetzt wird gestopft: Mario und sein Waggis-Kumpel haben gefährlich viele Räppli dabei. Luigi ist derweil noch im Gespräch. Fotos: Fabia Maieroni

Die Krokodile sind unterwegs: Statt Bisse gibt’s hier aber Dääfeli 
und kleine Geschenke.

Die Krokodile sind unterwegs: Statt Bisse gibt’s hier aber Dääfeli und kleine Geschenke.

Volle Lippen: Jedes Gesicht ist einzigartig – auch an der Fasnacht.

Volle Lippen: Jedes Gesicht ist einzigartig – auch an der Fasnacht.

Lego-Köpfe auf den Strassen: Mit wilder Frisur und einem Knochen im Haar 
geht’s durchs Dorf.

Lego-Köpfe auf den Strassen: Mit wilder Frisur und einem Knochen im Haar geht’s durchs Dorf.

Gefunden: Walter spazierte unauffällig 
in der Menge mit.

Gefunden: Walter spazierte unauffällig in der Menge mit.

Liebevoll gebastelt: Hinter den Larven steckt viel Arbeit.

Liebevoll gebastelt: Hinter den Larven steckt viel Arbeit.

Zwergenbande: Die Kleinen wurden 
von Fliegenpilzen begleitet.

Zwergenbande: Die Kleinen wurden von Fliegenpilzen begleitet.

«Gloonnase»: Diese Kostüme brachten richtig Farbe in den Umzug.

«Gloonnase»: Diese Kostüme brachten richtig Farbe in den Umzug.

Der Arleser Kinderfasnachtsumzug war heuer anders: Das Comité entschied sich nämlich, die Routenführung im Dorf zu ändern. So kreuzten sich die zahlreichen Formationen auf der Ermitage- und der Hauptstrasse zum ersten Mal. «Der Gedanke ist, dass sich die Aktiven kreuzen sollen, damit man gegenseitig auch die tollen Kostüme bewundern kann», so das Arleser Fasnachtscomité auf der Website. So spazierten Clowns vorbei an Super Mario und seinen Freunden, kleine Zwerge kreuzten Krokodile, und Bienen «flogen» an Raketen vorbei. Begleitet wurden die kleinen Fasnächtler von der Jugendgugge Graffitti-Spukker, von Tambouren und Pfeifern, aber auch von den «Entglayste», einer Arleser Wageclique, die mit ihrer rauchenden Lokomotive viele Blicke auf sich zog.

Die vielen Besuchenden wurden im Vorbeigehen mit grossem Räppli-Regen gesegnet – immerhin gab es für die Geplagten im Anschluss meist noch ein Dääfeli oder ein Schöggeli. «Dieses Jahr hat es sicher mehr Zuschauer am Rand als sonst», mutmasste eine Besucherin. «Es ist ja auch ein fröhlicher Anlass – ­solche muss man heutzutage besonders geniessen», ergänzte ihr Mann schmunzelnd.

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