Arleser Schulkinder halten die Fasnacht am Leben

In Arlesheim war der Dorfkern fest in der Hand Hunderter kleiner Fasnächtler, die stolz ihre selbst gebastelten Kostüme zeigten.

Symbolisch gemeint? Nein, diese Kühlein sind einfach nur herzig. Fotos: Bea Asper

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Ä Dääfeli? Dieses graue Mäuschen ist grosszügig.

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Kreativ: Die neue Briefmarkenserie der Post.

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Technoid: Lego-Männchen in Variationen.

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Die Kleinen machten es in diesem Jahr wieder möglich, dass in Arlesheim die Fasnacht nicht aus dem Kalender verschwindet, sondern am Freitagnachmittag in ihren schönsten Farben aufleuchtete. In den letzten Jahren hatten sich Fasnachtsveranstaltungen, die dorfeigene Guggenmusik «Ermitage Schänzer» und Cliquen aus dem Domstädtchen verabschiedet. Dafür springen nun umso mehr die Schulen und Kindergärten ein und machen dem Winter den Garaus. Voller Ideen haben die Kinder zusammen mit ihren Lehrpersonen und Betreuerinnen wunderschöne Kostüme kreiert und diese selber hergestellt – in den meisten Klassen aus Alltagsgegenständen und Verpackungsmaterialien, die sie von zu Hause mitgebracht hatten. Und für die musikalische Begleitung fand man im Nachbarort Ersatz.

Musikalische Verstärkung aus Reinach

Die Aumättler und die Graffitti Spukker aus Reinach liessen sich nicht zweimal bitten, mit von der Partie zu sein und dem farbenprächtigen Umzug durchs Dorf den passenden Klang zu verleihen. Vor allem aber wurden die Akteure vom Grossandrang der Besucher ermuntert. Am Strassenrand wurde man zwar ganz schön mit Räppli geduscht. Mit einem Korb am Stiel erreichten die Waggis aber auch die Zuschauer in den hinteren Reihen, um Süssigkeiten zu verteilen. Der Umzug präsentierte sich farbenroh und originell und das Lachen der Kinder erfreute die Herzen der Erwachsenen. Eitel Sonnenschein vergoldete die fröhlich-muntere Ambiance.

Zum Fasnachtsschluss das grosse Feuer

Am Sonntag vor dem Basler Morgenstraich flammt die Fasnacht dann noch einmal auf mit dem Fasnachtsfeuer im Steinbruch, dem Reedlischwinge und dem Fackelumzug.

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