Sm’Aesch dreht den Halbfinal

Sm’Aesch Pfeffingen stand gegen Düdingen mit dem Rücken zur Wand. Doch dank zwei 3:0-Siegen am letzten Wochenende spielen die Birstalerinnen nun den Final gegen den Serienmeister Volero Zürich.

Der Finaleinzug ist gesichert. Die Serie gegen Volero Zürich beginnt am Samstag. Foto: ZVG
Der Finaleinzug ist gesichert. Die Serie gegen Volero Zürich beginnt am Samstag. Foto: ZVG

Zwei Siege mussten her, das war nach der 2:3-Auswärtsniederlage von Sm’Aesch Pfeffingen vorletzten Mittwoch gegen TS Volley Düdingen klar. Sonst wäre es nichts geworden mit dem Final gegen Volero Zürich. Und Sm’Aesch lieferte. Am Samstag führten die Baselbieterinnen schnell mit 2:0. Wie schon am Mittwoch zuvor. Doch in Düdingen gaben die Baselbieterinnen den vermeintlichen Sieg noch aus den Händen, verloren 2:3 im Tiebreak. Am Samstagabend schien es fast so, als würde sich das Szenario wiederholen. Die Gäste lagen nach einem 0:2-Satzrückstand im dritten Satz mit 22:18 in Führung. Doch die Sm’Aesch-Spielerinnen liessen sich nicht beirren, glichen das Skore bis zum 23:23 aus und hatten in der Folge drei Matchbälle. Doch erst der Vierte zum 31:29 konnte von Jazmine White im gegnerischen Feld untergebracht werden und führte danach zum kollektiven Siegesjubel.

Schaulaufen im dritten Satz

Nur 24 Stunden später kam es deshalb am späten Sonntagnachmittag zur «Belle» zwischen dem Zweit- und Drittplatzierten der Qualifikation. Und dort zeigte das Heimteam gleich, was Sache ist. Vom 6:1 bis zum 16:8 beim zweiten technischen Time-out war Sm’Aesch Pfeffingen Herr respektive Frau auf dem Platz. Guter Service, ausgezeichnete Blockarbeit und ein äusserst variables Angriffsspiel, eingeleitet von Passeuse Tess von Piekartz und abgeschlossen von Topskorerin Maja Storck oder Nicole Walch, waren wegweisend für den Satzgewinn. Walch war es dann auch, die den ersten Satzball souverän im gegnerischen Feld unterbrachte und so das 1:0 besiegelte. Ein Start nach Mass für das Team von Head-Coach Andreas Vollmer, der am Samstag nach der gewonnenen Partie deutlich sagte: «Wir leben noch!»

Auch im zweiten und dritten Durchgang powerte Sm’Aesch gegen die fehlerhaften Power Cats aus Düdingen weiter. Mit begeisterndem Spiel wurden die Fribourgerinnen immer mehr zermürbt. Ein 25:10 und 25:17 war schliesslich ein klares Resultat und sorgte in der vollen Halle für Jubel. «Wir haben von Anfang an enormen Druck gemacht und dem Gegner keine Luft zum Atmen gelassen. Jetzt freuen wir uns auf die Finalspiele gegen Volero, wo wir nochmals so richtig powern wollen» sagte Diagonal-Spielerin Maja Storck unter Umarmungen von Fans und Teamkolleginnen.

«Was jetzt kommt, ist Zugabe»

Glücklich war auch Präsident Werner Schmid: «Mit der Finalquali ist unser Saisonziel erreicht, was jetzt kommt, ist Zugabe.» Volero wolle sich natürlich mit einem weiteren Meistertitel in die französische Liga verabschieden, aber «unser Team kann jetzt völlig frei aufspielen und ohne Druck die Spiele geniessen». Das sei eine gute Voraussetzung, um die beste Leistung abzurufen. Immerhin ist die Saisonbilanz gegen Volero ausgeglichen: Von vier Begegnungen gingen deren zwei an die Birstalerinnen. «Es wäre schön, wir könnten am 25. April nochmals ein Heimspiel haben – und dann … wer weiss?»

1. SM Finalspiel Sm’Aesch Pfeffingen-Volero ZH (Serie Best of Five): Samstag, 14. April, 17 Uhr, Löhrenackerhalle. Ein eventuelles 4. Spiel findet am Mittwoch, 25. April, um 19.30 Uhr wieder in Aesch statt.

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