Selbstgemachtes Kunsthandwerk verzauberte die Besucher

Bei prächtigem Wetter lockte der Aescher Kunsthandwerkermarkt des Vereins «Attraktives Aesch» vergangenes Wochenende zahlreiche Kunstliebhaber zum Stöbern und Entdecken auf den Schlossplatz.

Farbenprächtige Acrylmalerei: Die Bilder von Pia Eberle sind einzigartige Unikate. Fotos: Isabelle Hitz

Farbenprächtige Acrylmalerei: Die Bilder von Pia Eberle sind einzigartige Unikate. Fotos: Isabelle Hitz

Gelber Blickfang: Der metallene Motorradfahrer wies den Besuchern den Weg zum Markt.

Gelber Blickfang: Der metallene Motorradfahrer wies den Besuchern den Weg zum Markt.

Einzigartige Colliers: Jedes Stück ist handgefertigt.

Einzigartige Colliers: Jedes Stück ist handgefertigt.

Bereits zum fünften Mal hat sich der Schlossplatz in Aesch von Freitag- bis Sonntagabend in einen vielseitigen Markt für hochwertiges Kunsthandwerk verwandelt.

Bunte Näharbeiten für Gross und Klein, handgefertigte Naturseifen, Keramik, Acrylbilder, kreative Kreationen mit Kunstblumen, Gedrechseltes aus Olivenholz, Schmuckstücke aus Silber oder mit Halbedelsteinen – das Spektrum war gross. Am Samstag und Sonntag bot zusätzlich eine Henna-Malerin ihre Künste an, und die Kinder konnten sich mit Lama-Spaziergängen und Filzen die Zeit vertreiben. Vierunddreissig Aussteller sorgten mit ihren Kunstwerken für einen gelungenen Mix an unterschiedlichen Kreationen, Formen, Materialien und Ideen. Isabelle Wipf, Co-Präsidentin von «Attraktives Aesch» und Organisatorin des Kunsthandwerkermarkts, ist zufrieden. Während am Freitag und Samstag noch nicht so viele Besucher auf den Schlossplatz kamen, sei der Markt am Sonntag sehr gut besucht gewesen. «Wir haben nicht viel Laufkundschaft. Diejenigen, die kommen, sind jedoch sehr interessiert», so Wipf. Auch von den Ausstellern habe sie grösstenteils ein positives Feedback bekommen.

Nur Eigenproduktionen

Am Kunsthandwerkermarkt dürfen nur selber angefertigte Kreationen ausgestellt und verkauft werden. Kleine Ausnahmen seien Restposten, die die Kunsthandwerker nicht mehr verwenden können, wie etwa Stoffresten. «Ich finde es wichtig, dass es solche Plattformen für das Kunsthandwerk gibt», betont Wipf. Der erste Aescher Kunsthandwerkermarkt fand im Jahr 2012 statt und war ein voller Erfolg, sodass man sich dafür entschieden hatte, den Anlass im jährlichen Turnus durchzuführen. Vielen Ausstellern sei dies jedoch zu viel gewesen, daher findet der Markt nun alle zwei Jahre statt. «Allerdings wird es immer schwieriger, Aussteller zu bekommen. Kunsthandwerkermärkte sind allgemein rückläufig», erzählt Isabelle Wipf. Bleibt zu hoffen, dass sich für den Aescher Kunsthandwerkermarkt vom 18. bis 20. September 2020 wieder genügend Kunsthandwerker und Besucher begeistern werden.

Weitere Artikel zu «Aesch und Pfeffingen», die sie interessieren könnten

Freuen sich auf die neue Saison: Geschäftsführer Fabio Back und Trainerin Melanie Cina. Foto: Fabian Schwarzenbach
Aesch und Pfeffingen07.10.2026

«Wir sind nicht da, um Vierte zu werden»

Am Samstag geht die Volleyballsaison 2026/27 in der höchsten Schweizer Spielklasse der Frauen in die nächste Runde. Die Volleyballerinnen von Sm’Aesch…
«Es ist der richtige Moment»: Urs David kann sich nun vermehrt auf seine anderen Engagements fokussieren. Foto: Florin Bürgler
Aesch und Pfeffingen30.09.2026

Lässt Pommes und Co. hinter sich: Urs David verabschiedet sich vom Badi-Beizli

Nach sechs Jahren als Pächter des Badi-Beizlis im Aescher Schwimmbad hört Urs David auf. Im Gespräch mit dem Wochenblatt blickt er auf diese Zeit zurück und…
Ziehen an einem Strang: Die langjährige Leiterin Valerie Lauper (in der Mitte) umgeben von Nadine Bron (links) und Jasmine Gutzwiller (rechts), die das Brüggli ab Januar führen werden. Fotos: Florin Bürgler
Aesch und Pfeffingen23.09.2026

«Ich gehe mit zwei weinenden Augen, aber einem glücklichen Herzen»

Am vergangenen Freitag fand das jährliche Brüggli-Fest im Familienzentrum Brüggli statt. Für die langjährige Leiterin Valerie Lauper war es gleichzeitig ein…