Pfarreifest feiert 25. Jubiläum

Am Wochenende steigt im Gelände um das Pfarreiheim und die Kirche das 25. offizielle Pfarreifest, seitdem man mit dem Reinerlös ein Projekt in Peru unterstützt. Parallel dazu findet der 13. Birsegg-Lauf statt.

Wiederum Prachtwetter angesagt: So sieht es auch am Wochenende wieder aus.  Foto: ZVG
Wiederum Prachtwetter angesagt: So sieht es auch am Wochenende wieder aus. Foto: ZVG

Thomas Brunnschweiler

Warum erst nach 29 Jahren das 25. Pfarreifest gefeiert wird, hat seine Gründe. Sie kann man in der ausführlichen Chronik aus der Feder von Bernhard Schibli nach-lesen. Das diesjährige Fest ist nicht grösser als sonst, hat aber zusätzliche Attraktionen, etwa zwei Karusselle und ein spezielles Jubiläumskonzert am Samstag um 17 Uhr in der Kirche. Unter dem Titel «Generations» musizieren das grosse Streichorchester Crescendo der Musikschule mit klassischen Werken und Filmmusik, die Pop-Band Cola & The Hurricanes sowie eine 60-köpfige Bläserformation der Musikschule und des MV Aesch. Auch am Samstag startet der 13. Birsegg-Lauf. Für die Kleinen wird am Samstagabend im Pfarreiheim der Film «Paddington» gezeigt. Neben vielen gastronomischen Angeboten gibt es weitere Stände. Ein günstiger Festpass für 3 Franken ermöglicht es jedem Kind, Riesentrampolin, Mohrenkopfschleuder, Schifflischaukel und Basarbähnli zu nutzen. Dazu kommen das Gumpischloss und andere tolle Angebote. Bei einem Mal-Event sollen die Kinder ausdrücken, was sie persönlich mit dem Pfarreifest verbindet.

Eine Erfolgsgeschichte
Das Pfarreifest ist eine Erfolgsgeschichte. Auch dieses Jahr sind rund 200 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Am Anfang wollte man mit dem Erlös vor allem das Peru-Projekt FEDERH unterstützen. In diesem Jahr fliesst die Hälfte des Erlöses ebenfalls nach Peru, 4000 Franken an die Katastrophenhilfe in Nepal und 4000 Franken an den Vinzenzverein, der sich in Aesch sozial betätigt. Das Pfarreifest gibt der Kirchgemeinde auch etwas zurück, indem Materialien für bewegliche Krippenfiguren gekauft werden. Das Organisationskomitee erwartet etwa 1000 bis 2000 Menschen. «Das Pfarreifest soll ein Familienfest sein, das sich alle leisten können und bei dem jeder sicher ist», sagt Pfarrer Felix Terrier. Sigrist Max Hunziker sieht es ähnlich: «Erstaunlicherweise zieht sonst kein anderer Anlass so viele Familien an.»

 Im Jahre 2013 erhielt die Pfarrei für das Pfarreifest den Sport- und Kulturpreis der Gemeinde 2012 überreicht. Es ist das einzige grosse Fest, das in Aesch jährlich stattfindet und hat einen anderen Charakter als etwa die Kulturnacht. Felix Terrier sagt: «Es ist nicht ein eigentlich kirchliches Fest, sondern ein Fest für alle.» Dazu kommt, dass das Pfarreifest wesentlich zur Solidarität mit der Welt beigetragen hat und beiträgt, weil es dadurch immer wieder zu direkten Kontakten, Reisen und Austauschgelegenheiten kam und kommt.

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