Olympisches Spektakel

Der Weihnachtszirkus Olympia bringt in seinem diesjährigen Programm «Sterne» mit atemberaubender Akrobatik und musikalischen Clown-Nummern die Augen der Zuschauer zum Strahlen.

Kraft und Körperbeherrschung: Mit ihrer gewagten Akrobatik treiben die African Brothers aus Ghana die Spannung im
Kraft und Körperbeherrschung: Mit ihrer gewagten Akrobatik treiben die African Brothers aus Ghana die Spannung im

Der Weihnachtszirkus Olympia verspricht in seinem diesjährigen Programm, dass er den Zuschauern die Sterne vom Himmel holen wird. Er hält sein Versprechen. Für den Glanz in der Manege ist den Artisten kein Manöver zu waghalsig. Die Darbietungen sind atemberaubend. Die Zirkus-Leute bringen ihren Gästen aber nicht nur den Augenschmaus, sondern bieten im geheizten Zelt auch einen Genuss für den Gaumen. Auf silbernem Tablett servieren sie den Besuchern kulinarische Köstlichkeiten an ihre gemütliche Tischrunden. Damit wird der Zirkusbesuch im Kreise der Familie und Freunden zu einem Fest für alle Sinne.

Die Löwen sind in Pension gegangen

Und doch ist es keine inszenierte Talentshow, sondern bleibt etwas aussergewöhnliches. Die faszinierende Wirkung des Lebens auf Achse kommt auch im Weihnachtszirkus in ihrer ursprünglichen Form zum Ausdruck. Hinter Olympia steht die Gasser-Dynastie, die seit Jahrzehnten ihr Leben dem Zirkus widmet. Im letzten Jahr war das Highlight das Spiel der Löwen und das grenzenlose Vertrauen in die Tiere von Dompteur Dominik Gasser Junior. Mancher Zuschauer und vor allem er selber vermisst nun die Tiere; er habe sich entschieden, die Löwen, (teils 17 Jahre alt), mit denen er aufgewachsen ist und die er als Familienmitglieder ins Herz geschlossen hat, in einem Auslaufgehege in Frankreich den Ruhestand geniessen zu lassen, sagt er auf Anfrage.

Dem Zirkus ist es gelungen, dafür neue Attraktionen ins Programm einzubauen. Drachen sorgen für tierisches Vergnügen in den Zuschauerreihen und graziöse und schon fast katzenhafte Athletik bieten die African Brothers aus Ghana. Sie versprühen ein wahres Feuerwerk an Lebensfreude. Mit akrobatischen Höchstleistungen greifen sie rasant, schwungvoll, gleichzeitig sehr humorvoll nach den Sternen.

Nebst dem Nervenkitzel kommt das herzhafte Lachen im diesjährigen Weihnachtszirkus in Aesch nicht zu kurz. Dafür sorgen Clowns, die musikalisch als Talente brillieren und mit einer einfallsreichen Mischung von Tollpatsch und Bravour Garant sind für grossartige Unterhaltung. Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt von Andreas Martines, der Jonglage von Weltformat darbietet. Fast unendlich hoch ist die Reihe von Gläsern, die Martines mit dem Mund oder der Stirn über sich balanciert und auch wieder Glas für Glas abbaut, ohne dass etwas zerbricht.

Wundersam ergänzt wird das Sterne-Programm durch die Magie des Zaubers. Da verschwinden Menschen vor den Augen der verblüfften Zuschauer, und das Duo Batbe bietet Circensisches vom Feinsten. Denn die beiden Damen aus der Mongolei präsentieren in Luftakrobatik, am Ring, mit Jonglage, dem Springseil und Hula-Hoop den spielerischen Tanz mit den Sternen. Dazwischen sorgt Pirat Denys aus der Ukraine für glänzende Augen, wenn er hoch über den Köpfen die Diabolos hüpfen lässt. Der Weihnachtszirkus Olympia gastiert noch bis zum 14. Dezember in Aesch.

Reservationen: <link http: www.circus-go.ch>www.circus-go.ch oder 079 631 52 09

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