Olympisches Feuer brannte an den Robi-Spielen

Der Robi-Verein lud am Samstagnachmittag zu Spiel, Spass und einem Geschicklichkeitsparcour zum Thema Olympische Winterspiele auf den Robiplatz.

Hungrige Athleten: Nach Bobrennen und Weitsprung bot das Stockbrot eine willkommene Stärkung.  Fotos: Isabelle Hitz

Hungrige Athleten: Nach Bobrennen und Weitsprung bot das Stockbrot eine willkommene Stärkung. Fotos: Isabelle Hitz

Volle Konzentration: Beim Tischcurling war Fingerspitzengefühl und genaues Zielen gefragt.

Volle Konzentration: Beim Tischcurling war Fingerspitzengefühl und genaues Zielen gefragt.

Mit Unterstützung ist alles leichter: Kleine Besucherin beim Armbrustschiessen.

Mit Unterstützung ist alles leichter: Kleine Besucherin beim Armbrustschiessen.

Es herrschte fröhliche Feststimmung auf dem Robi-Spielplatz in Aesch. Gross und Klein genossen das gesellige Zusammensein bei feinen Pizzen, Flammenkuchen und Crêpes oder stellten beim Geschicklichkeitsparcour ihr Können unter Beweis. Zehn Stationen zum Thema Olympische Winterspiele warteten auf die Besucherinnen und Besucher: Neben Bobbycar-Rennen, Weitsprung, Ski-Parcours oder Eishockey konnten dabei auch Schneebälle geschätzt oder Schneekugeln gebastelt werden.

Hüttenbauen statt gamen

Der Robi-Spielplatz Aesch steht seinen Mitgliedern für einen Jahresbeitrag von 30 Franken pro Kind von April bis Oktober jeweils am Mittwochnachmittag von 14 bis 17.30 Uhr offen, vor den Sommerferien auch am Samstagnachmittag. Beim gemeinsamen Hüttenbauen können sich die Robikinder kreativ und schöpferisch austoben und ihren Bewegungsdrang ausleben. Weitere Aktivitäten wie Brotbacken, Spaghettiessen oder Kerzenziehen ergänzen das Angebot. «Hier sind die Kinder draussen an der frischen Luft und weg von ihren digitalen Geräten. Wir bieten ihnen ein Freiraum, den sie selber gestalten können» erzählt Präsidentin Melanie Ulmann.

Weiterhin ehrenamtliche Führung

Der Robi Spielplatz Aesch feiert in zwei Jahren sein vierzigjähriges Bestehen. «Das Besondere an unserem Verein ist, dass er als einziger Robi-Verein in der Nordwestschweiz immer noch ehrenamtlich funktioniert», erklärt Ulmann. Einzig die Betreuungspersonen, die die Kinder während der Öffnungszeiten begleiten, erhalten neu eine Entschädigung. Über mangelnde Mitgliederzahlen kann sich der Verein nicht beklagen. Engagierte Helfer auch für die Arbeit im Vorstand sind jedoch nicht so einfach zu finden und stets sehr willkommen. Der Robiplatz und sein Gemeinschaftshaus mit Küche, Holzofen, Grill und Festgarnituren kann auch für private Anlässe gemietet werden.

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