Mountainbike-Mekka ist eröffnet

Bei strahlendem Wetter feierte Aesch mit Hunderten grossen und kleinen Mountainbike-Begeis­terten die Eröffnung des Trailcenters.

Hoch hinaus: Die grossen Sprünge waren das Highlight für viele der Biker und Bikerinnen. Foto: Benedikt Kaiser
Hoch hinaus: Die grossen Sprünge waren das Highlight für viele der Biker und Bikerinnen. Foto: Benedikt Kaiser

Wer vergangenen Samstag in Aesch unterwegs war, kam gar nicht umhin, die vielen Mountainbiker und Mountainbikerinnen zu bemerken, die Richtung Sportanlage Löhrenacker unterwegs waren. Zu Hunderten pilgerten sie auf ihren Bikes zur Eröffnung des neuen Trailcenters und machten den Anlass zu einem richtigen Mountainbike-Fest. In ihrer Eröffnungsrede zeigte sich Regierungsrätin Monica Gschwind denn auch hocherfreut: «Ich bin begeistert vom Resultat und von der Nutzung!» Es war in der Tat unglaublich, mit welcher Ausdauer und Freude sich Gross und Klein an den Trails versuchte.

Speziell bei den grossen Sprüngen war der Andrang riesig, sodass es sogar zu Warteschlangen kam. «Die sind auch einfach am coolsten!», meinte der zehnjährige Noé aus Pratteln in einer kurzen Verschnaufpause mit strahlenden Augen. Sein sechsjähriger Kollege Fionn konnte sich hingegen nicht entscheiden: «Mir macht alles Spass!» Einig sind sich die beiden aber dabei, dass sie schon bald wieder mit ihren Vätern ins Trailcenter kommen wollen.

Trails für alle Niveaus

Begeistert vom Aescher Trailcenter zeigte sich auch Weltcup-Mountainbikerin Seraina Leugger, die wie Debi Studer, Schweizer Meisterin im Bike-Trial, für eine Demofahrt engagiert war. «Das Trailcenter Aesch ist eine richtig coole Sache.» Die verschieden schwierigen Trails und Elemente sorgten dafür, dass für alle Niveaus etwas mit dabei sei. «Neben vielen Basics gibt es auch Stellen, die für mich herausfordernd sind.» Dies habe man bewusst so gestaltet, meinte Gemeinderat Stephan Hohl: «Das Trailcenter soll ein Ort der Begegnung für Mountainbike-Begeisterte aller Niveaus von Jung bis Alt sein.» Ziel sei es, dass das Trailcenter zur Erhöhung der Fahrsicherheit und zur Steigerung der Freude am Biken bei allen Benutzenden beitrage. Die Idee des Trailcenters stammt ursprünglich vom stellvertretenden Leiter des Sportamts Baselland, Christian Saladin. Inspiriert vom Bike Kingdom auf der Lenzerheide und dem Trailcenter Thusis, stiess er bei der Gemeinde Aesch mit seiner Idee zum Bau eines Trailcenters in der Region auf Begeisterung. Es sei eine reife Leistung, dass von der Idee bis zur Eröffnung der Anlage nur 18 Monate vergangen seien, sagte Regierungsrätin Gschwind. «Das zeigt, dass alle involvierten Parteien höchst professionell und zielstrebig gearbeitet haben, aber auch, dass Menschen mit viel Herzblut und Leidenschaft am Werk waren.» Betrieben wird das Trailcenter Aesch durch die Organisation Trailnet Nordwestschweiz. Für deren Leiter René Schenker geht mit der Eröffnung eine Vision in Erfüllung. «Aus einem Fussballplatz wird ein Zen­trum für Mountainbike-Begeisterte – undenkbar!» Mountainbiken heisse üben, üben, und nochmals üben, und genau dafür sei die neue Anlage da. Die bei der Eröffnung anwesenden Mountainbike-Enthusiasten nahmen ihn beim Wort.

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