Eierleset im KO-Modus

Bei der diesjährigen Eierleset in Aesch gab es gleich drei Premieren zu erleben.

In freudiger Erwartung: Obs wohl Rührei natur gibt?  Foto: Boris Burkhardt
In freudiger Erwartung: Obs wohl Rührei natur gibt? Foto: Boris Burkhardt

Erstmals nahmen bei den Erwachsenen sechs Mannschaften teil, sodass der veranstaltende Turnverein Aesch den Turniermodus spontan in zwei Vorrunden mit anschliessendem Final änderte. Ausserdem war das Spielfeld mit Balancierbänken, Limbostangen und Basketballkörben anspruchsvoller gestaltet als in den Jahren zuvor. Drittens wurde der Startbeginn von 16 auf 15 Uhr vorverlegt, sodass die rund 300 Zuschauer mehr vom sonnigen Frühlingswetter hatten. Ansonsten flogen wie gewohnt jede Menge rohe und gekochte Proteingeschosse über den Schulhof der Neumattschule – die zur Gaudi des Publikums nicht immer in der Schürze des Fängers oder der Fängerin landeten.

Den Andrang auf die Starterplätze verdankt der TV Aesch der Volleyball-Damenmannschaft der Nationalliga A von Sm’Aesch-Pfeffingen. Sie waren geschlossen zur Eierleset gekommen und konnten drei Teams bilden, die gegen die Vertreter des FC Aesch, des TV Aesch und des Partykommandos der Feuerwehr Klus antraten. Die kürzlich erlittene knappe Final-Niederlage gegen Volero Zürich, die Moderator Jürg Gutzwiller mit Bedauern erwähnte, konnten die Damen wieder wettmachen: Eine ihrer drei Mannschaften gewann im Finale gegen die Jungs von der Feuerwehr.

Auch bei den Spielen der Jugendlichen konnten die Volleyballerinnen die Eier offensichtlich besser werfen und fangen als die gemischte Mannschaft der Handballer des TV Aesch. Aus beiden Mannschaften spielten auch die Jüngsten mit, verstärkt durch die Mädchenriege der Turnerinnen Aesch, die sich in der Disziplin, bei welcher die Kinder die Eier auf einem Löffel balancierten statt sie zu werfen, den Sieg sicherte.

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