Bus-Anschluss verzögert sich

Bereits vor sechs Jahren forderte der Landrat einen Bus ins Entwicklungsgebiet im Norden Aeschs. Jetzt will die Bau- und Planungskommission aber erst die übrigen Planungen des öffentlichen Verkehrs in der Region abwarten.

Noch keine Lösung: Das Gewerbegebiet im Aescher Norden ist noch nicht gut an die ÖV-Hauptachsen angeschlossen. Foto: Archiv/Benjamin Wieland
Noch keine Lösung: Das Gewerbegebiet im Aescher Norden ist noch nicht gut an die ÖV-Hauptachsen angeschlossen. Foto: Archiv/Benjamin Wieland

2017 forderte der Aescher Landrat Jan Kirchmayr (SP) in einem Postulat, das Entwicklungsgebiet Aesch Soleil im Norden der Gemeinde mit einem Bus besser an den öffentlichen Verkehr anzuschliessen, an den Bahnhof Aesch oder Dornach-Arlesheim.

Der Landrat überwies das Begehren und liess es 2020 gegen den Willen der Regierung stehen. Inzwischen sind einige Planungen für einen besseren ÖV in Aesch Soleil angelaufen: Etwa 2040 soll das Tram 11 zum Bahnhof Aesch verlängert werden; mit dem «Angebotskonzept Birsstadt Süd» wird die Machbarkeit eines Busbetriebs geprüft. Dieses Konzept soll die Grundlage für den 10. Generellen Leistungsauftrag ÖV 2026–29 bilden.

Vor diesem Hintergrund hält es jetzt die landrätliche Bau- und Planungskommission für «nicht zielführend», Kirchmayrs Postulat weiter zu diskutieren, heisst es im Bericht. Sie schlägt dem Landrat nicht vor, es abzuschreiben, wie es die Regierung wünscht, sondern es zu sistieren, bis die Resultate der genannten Studien vorliegen. Im Bericht wird auch klar, dass die Gemeinde Aesch beim Kanton einen Antrag auf einen Busprobe­betrieb stellen könnte, dies aber bisher nicht getan hat.

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