Roger Platzgummer übernimmt Leitung von Markus Mayer

Die Kreisschule Thierstein West (KTW) in Breitenbach mit ihren sieben angeschlossenen Gemeinden verliert mit Markus Mayer einen engagierten Schulleiter und gewinnt mit Roger Platzgummer eine junge, dynamische Führungsperson, die sich sehr auf anstehende Herausforderungen freut.

Viel Verantwortung in neuen Händen: Markus Mayer (l.) übergibt nach 17 Jahren seinem jüngeren Kollegen Roger Platzgummer die Verantwortung für die KTW in Breitenbach. Foto: CARLO LANG
Viel Verantwortung in neuen Händen: Markus Mayer (l.) übergibt nach 17 Jahren seinem jüngeren Kollegen Roger Platzgummer die Verantwortung für die KTW in Breitenbach. Foto: CARLO LANG

Der in Laufen aufgewachsene und dort in die Schule gegangene Roger Platzgummer wohnt heute in Büsserach. Er engagiert sich immer noch für den FC Laufen, wo heute sein Sohn mitspielt. Während seiner Ausbildung zum Sekundarlehrer in Basel unterrichtete Platzgummer bereits am Oberstufenzentrum Leimental in Bättwil, wo er 2006 Klassenlehrer wurde. 2019 erhielt er ein 30-Prozent-Pensum als Schulleitungsassistent, und 2020 wurde er dort Schulleiter. Die Nähe zu seiner Gegend Thierstein/Laufen war dann ausschlaggebend dafür, sich für die Stelle in Breitenbach zu bewerben.

Engagiert für die Schule

Markus Mayer, er hat beim FC Breitenbach die Liebe zur Jugendarbeit gefunden, hat in den letzten 17 Jahren als Schulleiter viele Veränderungen miterlebt und mitgetragen. Eine davon war der Zusammenschluss der beiden Schulgebäude im Grien und an der Murstrasse. Seit 2019/2020 findet der Unterricht nur noch im Mur statt. Aber auch andere Veränderungen begleiteten Mayer. Die Schule entwickelte sich mehr und mehr vom reinen Fach- zum Fach- und Sozialtransfer: Das Begleiten von Schülerinnen und Schülern in ihrem sozialen Umfeld und das Fitmachen für ihre berufliche Zukunft wurden immer ausgeprägter. Mayer suchte deshalb die Nähe zum hiesigen Gewerbe, mit dem er in verschiedenen Projekten zusammenarbeitete. Ein Berufsinformationsanlass zum Beispiel wird im nächsten Frühling bereits zum vierten Mal angeboten, dies zusammen mit der Schule Gilgenberg.

Nun ist Mayer frühpensioniert und freut sich aufs nächste halbe Jahr, in dem er keine weiteren Verpflichtungen eingehen und ein bisschen runterfahren möchte. «Ideen für nachher sind vorhanden», meint Mayer lächelnd, «und langweilig wird es mir bestimmt nicht. Ich kann mir vorstellen, wieder etwas mit Menschen zusammen zu machen und mit ihnen Projekte umzusetzen.»

Herausforderungen

«Im Bereich der Digitalisierung dürfen wir nicht stehen bleiben. Aber auch das Menschliche wie Wertvorstellungen, soziale Komponenten, Selbstverantwortung und Eigenständigkeit sind Themen, mit denen ich mich täglich auseinandersetze und die mir wichtig sind», fasst Platzgummer seine Antworten auf die Frage zusammen, was ihn im Schulbereich bewegt. «Es ist wichtig, den ständigen Veränderungen stets Rechnung zu tragen und mit der Zeit zu gehen.»

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