Thierstein
10.02.2021

Impfzentrum eröffnet

Eingang: Frau Landammann Susanne Schaffner und der Gemeindepräsident von Breitenbach, Dieter Künzli, vor dem Eingang im Grien in Breitenbach.
Erste Kontrolle: Benjamin Küry, Leiter Zivilschutz Standort Breitenbach, misst die Temperatur von Regierungsrätin Susanne Schaffner.
Medizinische Triage: Vor der Impfung werden die Patienten von einer Ärztin oder einem Arzt über das gesundheitliche Wohlbefinden befragt. Fotos: GAby Walther

Eingang: Frau Landammann Susanne Schaffner und der Gemeindepräsident von Breitenbach, Dieter Künzli, vor dem Eingang im Grien in Breitenbach.

Eingang: Frau Landammann Susanne Schaffner und der Gemeindepräsident von Breitenbach, Dieter Künzli, vor dem Eingang im Grien in Breitenbach.
Erste Kontrolle: Benjamin Küry, Leiter Zivilschutz Standort Breitenbach, misst die Temperatur von Regierungsrätin Susanne Schaffner.
Medizinische Triage: Vor der Impfung werden die Patienten von einer Ärztin oder einem Arzt über das gesundheitliche Wohlbefinden befragt. Fotos: GAby Walther

Erste Kontrolle: Benjamin Küry, Leiter Zivilschutz Standort Breitenbach, misst die Temperatur von Regierungsrätin Susanne Schaffner.

Eingang: Frau Landammann Susanne Schaffner und der Gemeindepräsident von Breitenbach, Dieter Künzli, vor dem Eingang im Grien in Breitenbach.
Erste Kontrolle: Benjamin Küry, Leiter Zivilschutz Standort Breitenbach, misst die Temperatur von Regierungsrätin Susanne Schaffner.
Medizinische Triage: Vor der Impfung werden die Patienten von einer Ärztin oder einem Arzt über das gesundheitliche Wohlbefinden befragt. Fotos: GAby Walther

Medizinische Triage: Vor der Impfung werden die Patienten von einer Ärztin oder einem Arzt über das gesundheitliche Wohlbefinden befragt. Fotos: GAby Walther

Seit Montag können sich täglich 100 Personen im Grien in Breitenbach impfen lassen. Sobald mehr Impfstoff geliefert werden kann, wird die Kapazität gesteigert.

Von: Gaby Walther

Nach Solothurn wurden im Kanton am letzten Montag nun zwei weitere Impfzentren eröffnet, eines in Olten, das zweite im Griensaal in Breitenbach. «Der Entscheid für Breitenbach als Zentrum ist richtig. Die Infrastruktur ist hier besser als zum Beispiel in Dornach, wo die Station in einer Industriehalle hätte untergebracht werden müssen», erklärt Peter Huber, Abteilungsleiter Zivilschutz Kanton Solothurn. «Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Breitenbach und dem örtlichen Zivilschutz funktioniert sehr gut», stellt Beat Kamber, Leiter Impfungen Kanton Solothurn, fest.

Regierungsrätin Susanne Schaffner erklärt, dass nun möglichst rasch und effizient Menschen über 75 Jahre und besonders gefährdete Personen geimpft werden sollen. In Breitenbach wird der Impfstoff Moderna angewandt. Im Moment ist jedoch der Impfstoff noch knapp. So wurden seit Montag täglich nur jeweils 100 Personen geimpft, obwohl das Zentrum 450 Personen täglich bewältigen könnte. «Es wird auf eine gerechte, ausgeglichene Verteilung an die verschiedenen Impfzentren, an die mobilen Teams, welche in den Altersheimen unterwegs sind, und an die Arztpraxen geachtet», so Kamber. Die Verteilung sei eine logistische Herausforderung, weshalb es auch nicht möglich sei, Personen ausserhalb des Kantons Solothurn in Breitenbach zu impfen.

Anmelden können sich alle im Kanton wohnenden Personen, die geimpft werden möchten — auch solche, die nicht einer Risikogruppe angehören. Sobald Kapazität vorhanden ist, erhalten die Impfwilligen einen Impftermin. Der Ablauf im Impfzentrum ist einfach. Es gibt verschiedene abgetrennte Bereiche. Zuerst wird die Temperatur gemessen, anschliessend werden die Daten aufgenommen. Bei der medizinischen Triage wird im Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt der Gesundheitszustand erörtert. «Gerade bei der älteren Bevölkerung ist diese Beratung aufwendig und wichtig», so Kamber. Anschliessend folgt die Impfung durch eine ausgebildete medizinische Praxisassistentin in einer der drei Boxen. Vor dem Check-out bleiben die Geimpften im Ruhebereich 15 Minuten zur Beobachtung. Ein Zelt mit allen wichtigen medizinischen Instrumenten steht für den Notfall bereit. «Der Lieferengpass des Impfstoffs sollte bis in einem Monat behoben sein. Danach werden wir wohl die Schwierigkeit haben, den Rest der Bevölkerung vom Impfen zu überzeugen», prophezeit Susanne Schaffner.