Vorgezogene Ostern mit ‹Jeans For Jesus› in der Biomill

Nach dem Osterrock Part 1 ging es am Karsamstag in der Biomill ungebremst weiter.

Präsentieren ihr brandneues Album: Die Berner Band ‹Jeans For Jesus› in der prall gefüllten Konzerthöhle Biomill. Fotos: Martin Staub

Präsentieren ihr brandneues Album: Die Berner Band ‹Jeans For Jesus› in der prall gefüllten Konzerthöhle Biomill. Fotos: Martin Staub

Bewegende Musik: Die junge Berner Band spielt tanzbaren Elektro-Pop.

Bewegende Musik: Die junge Berner Band spielt tanzbaren Elektro-Pop.

Nach dem fulminanten Einstieg des Schlagzeug-Gitarren-Duos The Last Moan aus dem Wallis genossen alte bekannte Laufentaler im neu formierten Quartett «Lions In Danger» ihren Auftritt auf der Biomill Bühne. Pablo Echagüe aus der ehemaligen Formation The Big Bang Boogie und Tho Luong (Framed Lettre) tauften zusammen mit ihren weiteren Bandmitgliedern Demian Gattas und Sascha Gut mit ihrem melancholischen Rock gleich noch ihre erste CD «Love Moon».

Die rund halbstündige Umbaupause nutzten die zahlreichen Biomillgänger um frische Luft zu tanken, um für Nachschub an der Bar zu sorgen, oder im Nebenraum sich spielerisch zu betätigen. Gespannt wartete man auf die Headliner des legendären zweitägigen Osterrocks, die Berner Mundart-Elektro-Poper «Jeans For Jesus». Kurz vor Mitternacht legten die vier Berner Musiker los. Ein Glücksfall für Laufen und die einzige Konzertfabrik in der Region, gaben doch die vier Soundtüftler hier in der Biomill ihr erstes Livekonzert nach der Plattentaufe in ihrer Heimatstadt. «‹Pro› (so der Titel der neuen Scheibe) ist locker das beste und bedeutendste Album des Berner Mundart-Pops seit Mitte der 90er-Jahre, als Züri-West und Stiller Has ihre Tonträger präsentierten», schrieb der Bund letzte Woche über das neue Album.

Der feine, sorgfältig ausgetüftelte Elektro-Pop der vier Berner um Sänger Michael Egger kam gut an und brachte das Laufner Publikum in (tänzerische) Bewegung.

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