Ross und Reiter über Hürden

An der Springkonkurrenz in Laufen nahmen 97 Reiterinnen und Reiter teil und absolvierten in vier Stärkeklassen einen anspruchsvollen Concours. Eine grosse Gästeschar verfolgte den kurzweiligen Anlass.

Elegant und stilsicher: So macht Springreiten Spass.    Foto: Jürg Jeanloz
Elegant und stilsicher: So macht Springreiten Spass. Foto: Jürg Jeanloz

Eine idyllischere Kulisse für die Springkonkurrenz auf «Saal» in Laufen hätte man sich nicht wünschen können: Im Hintergrund die Hügelzüge des Blauenbergs, davor saftige Weiden, tiefgrüne Wälder und blühende Holundersträucher. Auch die Bedingungen an diesem prächtigen Pfingstmontag waren ideal, denn der Rasen war sauber und trocken, die Sicht klar und freundlich, die Temperatur angenehm. Nur ab und zu zog eine Kumuluswolke über das Springfeld und tauchte die Gesellschaft in einen angenehmen Schatten.

97 Reiterinnen und Reiter jeglichen Alters nahmen den Parcours in Angriff und massen sich in einem friedlichen Wettstreit. Entsprechend den idealen Bedingungen gab es viele Ritte mit null Fehlern oder anders ausgedrückt ohne Abwurf einer Hürdenstange. Nur hie und da bockte ein Pferd und verweigerte den Sprung über die Hürde oder war ein Abwurf zu verzeichnen. War dies der Fall, ging jeweils ein Raunen durch die Zuschauer, die auf Bänken im Schatten sassen und sich an Grillladen und kühlem Bier gütlich taten. Wer die Natur geniessen wollte, lag unter einem Baum oder fotografierte seine Lieblinge von der Umschrankung aus. Eine wirklich gemütliche Stimmung an dieser Springkonkurrenz, an welcher Teilnehmer aus der Region und vor allem aus dem Jura mitmachten.

Vier Kategorien mit zwölf Hindernissen und Sprunghöhen von 80 bis 110 Zentimeter waren ausgeschrieben. «Alle Teilnehmer müssen ein Brevet absolviert haben, um an der Springkonkurrenz mitzumachen», erklärte OK-Präsidentin Rita Fuchs. Sie war die gute Seele der Springkonkurrenz, die zum 36. Mal durchgeführt wurde. Sie legte überall Hand an und konnte auf vierzig freiwillige Helferinnen und Helfer zählen.

Die Gewinner pro Kategorie erhielten eine Medaille und eine Flots-Pferdeschlaufe. In der höchsten Kategorie wurde zusätzlich ein kleines Preisgeld ausbezahlt, das von 30 Sponsoren beglichen wurde. In dieser Kategorie siegte Astrid Ryf aus Seon auf Carlett, die Plätze zwei und drei belegten Melanie Schweizer aus Reigoldswil auf Noro und Stéphane Voisard aus Develier auf Fangite.

Der einheimische Peter Joray aus Büsserach auf Arthemis du Mabiet belegte immerhin Platz vier. Vom organisierenden Reitverein Laufen und Umgebung siegte in der Kategorie 3 Amanda Schweizer aus Blauen auf Joyau des Blès und in der Kategorie 1 ex aequo Katja Jeker aus Liesberg auf Hiro II.

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