Rosengarten hat Bewährungsprobe bestanden

DasneueSeniorenzentrum Rosengarten in Laufen ist seit einem Jahr in Betrieb und wurde nun mit einem Festakt offiziell eröffnet. Vertreter aus Politik, Wirt- schaft, Sozialinstitutionen sowie Mitarbeitende wohnten der Schlüsselübergabe bei undbesichtigten die freundlichen und behaglichen Räume.

Schlüsselübergabe: (v.l.) Vorstandspräsident Georges Thüring, Baukommissionspräsident Felix Nussbaumer, Stiftungsrats-präsidentin Cécile Jenzer, Zentrumsleiter Michael Rosenberg und Architekt Matthias Ackermann. Foto: Jürg jeanloz
Schlüsselübergabe: (v.l.) Vorstandspräsident Georges Thüring, Baukommissionspräsident Felix Nussbaumer, Stiftungsrats-präsidentin Cécile Jenzer, Zentrumsleiter Michael Rosenberg und Architekt Matthias Ackermann. Foto: Jürg jeanloz

Es sei eine spannende, aber auch anstrengende Zeit gewesen, machte Vorstandspräsident Georges Thüring an der offiziellen Eröffnungsfeier klar. Seit 2010, als das Projekt «Neues Seniorenzentrum» spruchreif war, wurde geplant, gebaut, wurden Bewohner und Infrastruktur gezügelt und zuletzt der Altbau abgerissen. Jetzt steht der Komplex da mit seinen orangefarbenen Keramik-Verkleidungen, den weiten Fensterfronten und den grosszügigen Balkonen. Rundherum wurden Bäume gepflanzt, Gartenbeete und Spazierwege angelegt. Im Teich blühen gelbe Iris, und jubilierende Vögel haben die grüne Oase in Beschlag genommen.

«Ich hoffe, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner hier wohl fühlen und ein gutes Zuhause bekommen», liess sich Stiftungsratspräsidentin Cécile Jenzer vernehmen. 130 Betten in Einer- und Zweierzimmern, verteilt auf vier Etagen, stehen dem Laufental zur Verfügung. Sie gratuliere dem Zentrumsleiter Michael Rosenberg und seinem Team für die riesige Arbeit bei der Vorbereitung, der Züglete und dem Einrichten am neuen Ort. Der Entscheid sei richtig gewesen, denn die demografische Entwicklung lasse den Anteil der älteren Wohnbevölkerung rasant ansteigen. Sie durfte im Anschluss symbolisch den Schlüssel und mit den wichtigsten Wegbereitern den verdienten Applaus der 130 Gäste entgegennehmen.

Er sei stolz, dankbar und erleichtert, dass dieser 45-Millionen-Bau qualitativ und finanziell problemlos über die Bühne gegangen sei, meinte der Architekt Matthias Ackermann. Die Bauherrschaft habe sich auch sehr kostenbewusst verhalten.

Auf einem Rundgang mit Ökonomiechef Markus Neuenschwander wurde ersichtlich, wie sorgfältig für die Bewohner geplant werden musste. Helle Schlafzimmer und freundliche Aufenthaltsräume beeindruckten die Gäste. Ein Balkon mit Aussicht auf Laufen und die Jurazüge ermöglicht ein gemütliches Verweilen mit der Chance eines kur-zen Rauchopfers. Im Aktivierungsraum kann gestrickt, gemalt und gebastelt werden, die Badezimmer, Wasch- und Putzräume sind dank dem elektronischen Schlüssel nur für das Personal zugänglich.

Im 1. Stock werden die Demenzkranken liebevoll betreut. Überall stehen weiche Sessel und Sofas zur Verfügung und ein kleiner Garten mit Blumen und Kräutern bringt den Bewohnern Abwechslung in den Alltag. «Wir haben Wände und Vorhänge farbig aufeinander abgestimmt und vermitteln den kranken Menschen Wohnlichkeit und Orientierungshilfe», erklärte Neuenschwander.

Im Parterre wurden Cafeteria, Büros, Sitzungs- und Aufenthaltszimmer, Coiffeur, Fusspflege und sogar ein Andachtsraum angesiedelt. Rosenbilder, die als erste Wechselausstellung die Wände beleben, bringen einen Hauch von Naturverbundenheit in die spröde Eingangszone. Die in allen Farben leuchtenden Rosen wurden auf Büttenpapier gedruckt. Sie versprühen Lieblichkeit und verleihen dem Seniorenzentrum Leben und Glanz.

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