Imondis Comeback

Der Gemeinderat von Zwingen ist wieder komplett. Die Gemeinde publizierte diese Woche die stille Wahl von Ermando Imondi (SVP) und Thomas Spano (parteilos).

Nach den Demissionen von Tiziano Neri (SVP) letzten Dezember und Sarah Hueber (Die Mitte) im Januar waren die Parteien aufgefordert worden, Vorschläge einzureichen. Als keine Nomination einging, gab es eine öffentliche Ausschreibung. «Die Suche erwies sich als sehr schwierig und dabei wurde ich immer wieder aufgefordert, ich solle zurück in den Gemeinderat», sagt SVP-Politiker Ermando Imondi auf Anfrage dieser Zeitung. Er hatte 2019 das Gemeindepräsidium aus Zeitgründen abgegeben. Sein aktuelles Zeitmanagement lasse ein Engagement im Gemeinderat nun wieder zu — und Zwingen liege ihm sehr am Herzen.

Seiner Meinung nach besteht bei der Exekutive Bedarf an neuen Inputs — vor allem auch bei den Strukturen. «Mit meiner Erfahrung in der kantonalen Bildungs- und Finanzpolitik bringe ich die erforderliche Fachkompetenz mit», so Imondi. «Wir sind froh, dass für die sieben Ressorts nicht länger nur fünf Gemeinderatsmitglieder zur Verfügung stehen, vor allem auch, weil es um das Ressort Bildung geht», sagt Gemeindepräsident Thomas Schmid. Das weitere Ressort betrifft die öffentlichen Dienste. Thomas Spano ist im Schwarzbubenland als Bauverwalter tätig. «Im Bereich Bildung stehen wegweisende Entscheidungen an, dieses Ressort ist anspruchsvoll», gibt Schmid zu bedenken. Zu einer Neukonstituierung im Rat käme es nur mit Zweidrittelmehr. Er selber möchte neben der Personalführung den Bereich Finanzen behalten und habe auch vor, Gemeindepräsident zu bleiben, stellt Schmid klar. Mit Imondis Wahl in den Gemeinderat brauche es aus der Bevölkerung neue Vorschläge für die Mitarbeit im Ausschuss Finanzen, meint Schmid. Die Arbeitsgruppe war von Imondi initiiert und geleitet worden. «Ich kann mir vorstellen, nun als Delegierter des Gemeinderates in der Arbeitsgruppe zu wirken», sagt Imondi.

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