Grellinger feierten ihr heisses Fest «ganz für Franz»

Am 1. Juli war es amtlich: Franz Meyer ist der erste Grellinger, der als höchster Baselbieter für ein Jahr den Landrat präsidiert. Grund genug für ein sonnig-heisses Fest mit Liedern, Musik, Ansprachen und viel Politprominenz aus Stadt und Land.

Symbolische Stabsübergabe: Die vormalige Landratspräsidentin Myrta Stohler wünscht Franz Meyer ein gutes und effizientes Amtsjahr. Foto: Roland Bürki
Symbolische Stabsübergabe: Die vormalige Landratspräsidentin Myrta Stohler wünscht Franz Meyer ein gutes und effizientes Amtsjahr. Foto: Roland Bürki

Die Bevölkerung Grellingens, aber auch des übrigen Laufentals schien an diesem brennend heissen Mittwochnachmittag regen Anteil zu nehmen an der Tatsache, dass nach dem Dittinger Walter Jermann (CVP) anno 1999 dieses Jahr mit dem Grellinger Franz Meyer (CVP) der zweite Laufentaler an die Spitze des Landrates gewählt wurde. Kaum jemand wollte es verpassen, sich in den Festumzug vom Gemeindehaus zum Werkhof einzureihen. Auch Jacques Gubler (93) aus Laufen nicht, der dort von 1960-1975 als Gerichtspräsident und bernischer Regierungsstatthalter gewirkt hatte.

Hinter der Stadtmusik Laufen, dem offenen Mercedes-Cabrio mit den beiden neuen Präsidenten des Landrats und der Regierung, Franz Meyer und Anton Lauber, sowie hinter der nationalen, kantonalen und regionalen Politprominenz marschierten ganze Reihen politisch interessierter oder engagierter Grellinger und Laufentaler mit. Kein Wunder, haben doch die Nachwehen des Jura-Plebiszits die hiesige Bevölkerung in den letzten vierzig Jahren politisch weitaus mehr sensibilisiert als dies anderswo der Fall ist.

Kurz, der Apéro beim Werkhof war vor allem das Fest der Bevölkerung, aber auch das Fest von Franz Meyer und seiner Familie. Ein Fest, das ohne das OK unter Alex Hein und den Support der Grellinger Vereine so nicht hätte über die Bühne gehen können.

In seinem Willkomm «i üsem chline Dorf» fasste Gemeindepräsident Hans-Peter Hänni die Geschichte um den in der Männerriege turnenden Landratspräsidenten und seine Gemeinde sinnigerweise mit den vier F zusammen: F wie Freude über Meyers Wahl und über die Sanierung der Ortsdurchfahrt, F wie Fitness des Turners und Alpinisten Meyer, F wie die Finanzen der Gemeinde, denen nicht mal eine Steuererhöhung helfen kann und F wie Familie Meyer als sicherer Wert und Rückhalt.

Mehr über das Fest für Franz in der aktuellen Ausgabe

 

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