Den Bettag gemeinsam feiern

Die drei Laufner Landes-kirchen sowie Bewegung Plus begeben sich ins Quartier rund um denRosengarten und ladenalle Menschen zumgemeinsamen Feiern ein.

Freuen sich auf die gemeinsame Bettagsfeier: Regine Kokontis, ref. Pfarrerin, Michael Rosenberg, Leiter Seniorenzentrum Rosengarten, Frau Karrer, Bewohnerin Rosengarten, und Christof Klingenbeck, Gemeindeleiter röm.-kath. Herz-Jesu-Parrei. Foto: Mar
Freuen sich auf die gemeinsame Bettagsfeier: Regine Kokontis, ref. Pfarrerin, Michael Rosenberg, Leiter Seniorenzentrum Rosengarten, Frau Karrer, Bewohnerin Rosengarten, und Christof Klingenbeck, Gemeindeleiter röm.-kath. Herz-Jesu-Parrei. Foto: Martin Staub

Dass der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag in Laufen ökumenisch gefeiert wird, ist nicht neu. Vor zwei Jahren luden die drei Laufner Landeskirchen am dritten Sonntag im September erstmals ins Freie zum gemeinsamen Gottesdienst im Stedtli ein. Letztes Jahr wurde auf dem Areal des neuen Schulhauses Serafin gefeiert.

Diese Tradition soll nun weitergeführt werden, und zwar in den Quartieren von Laufen. «Wir beginnen mit dem Quartier Bruggmatt, Delsbergerstrasse, Grienweg, also rund um das Seniorenzentrum Rosengarten», informiert Christof Klingenbeck, Gemeindeleiter der röm.-kath. Herz-Jesu-Pfarrei. «Zusammen mit der christkatholischen und der reformierten Kirche sowie der Gruppierung Bewegung Plus wollen wir beim Teich im Rosengarten einen gemeinsamen Gottesdienst feiern», so Klingenbeck. Unter dem Motto «Brücken bauen» werden Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen diese Feier mitgestalten. «Wir wollen mit diesem Bettagsgottesdienst zu den Leuten gehen», erklärt Regine Kokontis, Pfarrerin der reformierten Kirche Laufen, und ergänzt: «Es sind alle, egal welcher Herkunft und Kultur, willkommen, mitzufeiern.»

Musikalische Beiträge, ein Gebet aus Eritrea, Mitwirkung von Quartierbewohnern und weitere kulturenverbindende Momente sollen diesem Gottesdienst etwas Besonderes verleihen. «Als Kernthema haben wir uns für den respektvollen Umgang miteinander entschieden», sagt Regine Kokontis. «Man lebt nahe beieinander und kennt sich kaum. Nur schon mit einem freundlichen Gruss kann man doch Grenzen sprengen», nennt Christof Klingenbeck einen Anknüpfpunkt.

Die Feier geht weiter

Die Brücken bauende Feier soll nach dem Gottesdienst noch weitergehen. Ab 11 Uhr werden die Besucherinnen und Besucher im Garten des Seniorenzen-trums, oder bei ungünstiger Witterung in der Cafeteria, zusammensitzen und gemeinsam essen. «Jeder und jede bringt etwas Gebackenes oder Gekochtes mit fürs Buffet», schreiben die vier beteiligten Glaubensgemeinschaften auf die Einladung. «Eine feine Gerstensuppe wird vom Seniorenzentrum Rosengarten, die Getränke von den beteiligten Kirchen spendiert», zeigen sich Kokontis und Klingenbeck dankbar.

Und für die Kinder gibts sogar ein Extraprogramm. Die Pfadi Laufen engagieren sich mit einem massgeschneiderten Kinderprogramm auf der Wiese in der Nähe des Rosengartens.

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