Das besondere Brot zum Teilen

Die Bäckerei-Konditorei Kern beteiligt sich an der Kampagne Brot für alle und Fastenopfer. Sie verkauft ein Bauernbrot für Fr. 3.70, wovon 50 Rappen zugunsten der Ärmsten der Welt gehen.

Aktion Fastenopfer: Christoph (l.) und Stefan Kern präsentieren das Bauernbrot zum Teilen.   Foto: Jürg Jeanloz
Aktion Fastenopfer: Christoph (l.) und Stefan Kern präsentieren das Bauernbrot zum Teilen. Foto: Jürg Jeanloz

Fast eine Milliarde Menschen hungern auf dieser Welt, der grösste Teil davon sind Kinder und Frauen. Jedes Jahr sterben 9 Millionen Menschen, weil sie zu wenig zu essen haben. Eine horrende Zahl, die im lauten Gezänk von Euro- und Bankenkrise komplett vergessen geht. Die ökumenische Kampagne Brot für alle und Fastenopfer will diese niederschmetternde Nachricht mit dem Motto «Mehr Gleichberechtigung heisst weniger Hunger» bekämpfen. Den Frauen wird der Zugang zu Wasser, Saatgut und Bildung erschwert oder sogar verunmöglicht. Die gravierende Ungerechtigkeit zwischen Mann und Frau ist katastrophal und beschämend und sollte wenigstens vermindert werden können. Die ökumenische Kampagne 2012 der beiden grössten Landeskirchen startet diverse Aktionen, um die Not zu lindern. Zu den wiederkehrenden Elementen gehört die Brotaktion, die leider auch beschämend wenig von den Bäckereien unterstützt wird. Im Laufental und Schwarzbubenland macht nur die Bäckerei-Konditorei Kern mit, im reichen Basel ist es gerade eine Bäckerei. In den übrigen Baselbieter Gemeinden sind es immerhin ein Dutzend Betriebe.
«Mit dieser Aktion möchten wir etwas Gutes tun», erklärt Christoph Kern, Mitinhaber der gleichnamigen Laufner Bäckerei-Konditorei. Er habe das dunkle Bauernbrot ausgewählt, das wohlschmeckend und gesund sei. Das knusprige Brot wird mit einem Fähnchen versehen und mit einem Aufpreis von 50 Rappen verkauft. Das Brot kann dank seiner kleeblattähnlichen Form gut in vier Teile aufgebrochen werden und eignet sich bestens, um es mit anderen Menschen zu teilen. Es sei ein kleines Zeichen der Solidarität mit den Ärmsten auf dieser Welt, meint Christoph Kern.

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Mehr von Kerns Fastenbrot im aktuellen Wochenblatt Nr. 10

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