Am Samstag lässt es sich wunderbar feiern

Ausgestattet mit viel Liebe zum Detail zogen die Cliquen und Guggen zum ersten Mal am Samstag statt am Sonntag durch Hofstetten.

Marsch durch Hofstetten: Die Guggen sorgten für die fröhlichen Klänge und luden nach dem Umzug im Dorfzentrum zum Konzert und zum fasnächtlichen Beisammensein ein. Fotos: Bea Asper

Marsch durch Hofstetten: Die Guggen sorgten für die fröhlichen Klänge und luden nach dem Umzug im Dorfzentrum zum Konzert und zum fasnächtlichen Beisammensein ein. Fotos: Bea Asper

Affentheater: Die Gemeindeverwaltung wird hier ausgespielt.

Affentheater: Die Gemeindeverwaltung wird hier ausgespielt.

Eine der wichtigen Botschaften lautete: Bei der Fasnacht darf nicht gespart werden.

Eine der wichtigen Botschaften lautete: Bei der Fasnacht darf nicht gespart werden.

Eine hoch motivierte Truppe: Die Fasnächtler sorgten für ausgelassene Stimmung.

Eine hoch motivierte Truppe: Die Fasnächtler sorgten für ausgelassene Stimmung.

Die Narren übernahmen das Zepter: Sie liessen sich von der Politik inspirieren.

Die Narren übernahmen das Zepter: Sie liessen sich von der Politik inspirieren.

Inspiriert vom lokalen Geschehen: Die Politik von Hofstetten wird zum Motto.

Inspiriert vom lokalen Geschehen: Die Politik von Hofstetten wird zum Motto.

Auf dem Schaukelpferd: Das Thema ist die neue Kindertagesstätte Rössliriti in Metzerlen.

Auf dem Schaukelpferd: Das Thema ist die neue Kindertagesstätte Rössliriti in Metzerlen.

Süss: Das Kostüm und was verteilt wird.

Süss: Das Kostüm und was verteilt wird.

Das Comité der Hofstetter Fasnacht (Hofa) hatte beschlossen, dass der Umzug am Samstag und nicht mehr am Sonntag stattfindet. Dies scheint sich positiv auszuwirken: «Der diesjährige Umzug war sehr vielfältig und umfasste mehr Wagen als in den Jahren zuvor», resümierten treue Fasnachtsfans. An einem Samstag könne man bis tief in die Nacht feiern. Dafür sorgten Gastwirtschaft, Barbetrieb und die Schnitzelbänke. Die einen freut es, die anderen bedauern es. Die Hofa steht nun in Konkurrenz zum Fasnachtssamstag in Witterswil. Viele Fasnächtler aus Metzerlen-Mariastein und aus Ettingen gaben Hofstetten den Vorzug. Auch die Carnaval-Freunde aus Frankreich beteiligten sich am Umzug in Hofstetten.

Die Cliquen hatten nach der fasnachtsarmen Coronazeit neuen Mut gefasst und liessen sich für den Auftritt an der Fasnacht einiges einfallen — mit viel Liebe zum Detail. In Metzerlen war es im letzten Jahr die neue Kindertagesstätte Rössliriti, die das Dorfleben bereicherte — die aktiven Fasnächtler beeindruckten nun die Zuschauer mit einem riesigen Schaukelpferd. Rund um das Rösslispiel hatte die Frage nach einer sinnvollen Verkehrsberuhigung die Gemüter von Metzerlen bewegt. Das humorvolle Verkehrsgutachten dazu bekam man an der Fasnacht zu sehen. Das lokale Geschehen inspirierte auch andere Cliquen bei der Suche nach dem perfekten Sujet. Die Cliquen feierten die Beständigkeit und die Aktivitäten der Vereine und würdigten das Engagement des Jahrgangs. Und es gab eine fasnächtliche Beurteilung der Kirchenrenovation und der Personalfluktuation. «Das Kommen und Gehen, das Auf und Davon, Zustände im Gemeindehaus, Wirren um das Budget 2024» beflügelten nicht nur die Wagencliquen, sondern auch die Schnitzelbänkler. Sie sorgten dann auch noch am Montagabend an der Hus-Fasnacht von Hofstetten für heitere Stimmung.

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