Mit Banner, Hüten und Hufgetrappel

Rotte aus 300 Personen: Bei herrlichem Frühlingswetter konnte der Reinacher Banntag bereits zum 65. Mal durchgeführt werden. Schon am Morgen früh haben sich mehr als 300 wanderfreudige Bannumgängerinnen und Bannumgänger beim Tierpark versammelt, um die Ganztagesrotte in Angriff zu nehmen. Im Leywald hat später die kurze ökumenische Besinnung ­stattgefunden. Am Nachmittag haben sich auch nochmals viele Wanderfreudige für die Halbtagesrotten eingefunden. Nachdem alle Grenzsteine kontrolliert wurden, haben die Teilnehmenden den Tag auf der Banntagwiese ausklingen lassen. Ponyreiten und das Konzert der Musikgesellschaft Concordia gehörten ebenso dazu wie der gemütliche Festbetrieb. Foto: Patrick Kunz/kunzmedia.ch

Rotte aus 300 Personen: Bei herrlichem Frühlingswetter konnte der Reinacher Banntag bereits zum 65. Mal durchgeführt werden. Schon am Morgen früh haben sich mehr als 300 wanderfreudige Bannumgängerinnen und Bannumgänger beim Tierpark versammelt, um die Ganztagesrotte in Angriff zu nehmen. Im Leywald hat später die kurze ökumenische Besinnung ­stattgefunden. Am Nachmittag haben sich auch nochmals viele Wanderfreudige für die Halbtagesrotten eingefunden. Nachdem alle Grenzsteine kontrolliert wurden, haben die Teilnehmenden den Tag auf der Banntagwiese ausklingen lassen. Ponyreiten und das Konzert der Musikgesellschaft Concordia gehörten ebenso dazu wie der gemütliche Festbetrieb. Foto: Patrick Kunz/kunzmedia.ch

Die Spitze der Banntagsrotte in Arlesheim: Waldchef Thomas Hagen (r.) und Moritz (l.) tragen beim Abmarsch an der Ermitagestrasse die Fahnen, gleich dahinter Bürgerrat Jürg Dünner (M.) Foto: Heiner Leuthardt

Die Spitze der Banntagsrotte in Arlesheim: Waldchef Thomas Hagen (r.) und Moritz (l.) tragen beim Abmarsch an der Ermitagestrasse die Fahnen, gleich dahinter Bürgerrat Jürg Dünner (M.) Foto: Heiner Leuthardt

Mit Hutschmuck der Grenze entlang: Am Banntag in Gempen nahmen auch zahlreiche Kinder teil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Hüte traditionell mit Blumen geschmückt. Foto: Bürgergemeinde Gempen

Mit Hutschmuck der Grenze entlang: Am Banntag in Gempen nahmen auch zahlreiche Kinder teil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Hüte traditionell mit Blumen geschmückt. Foto: Bürgergemeinde Gempen

Die Festgemeinde beim Schlosshof: In Dornach nahmen rund 300 Personen am Banntag teil. Besonders bei Kindern ist der Anlass beliebt, da die Jugendarbeit Dornach wieder ihr Spielmobil mit zum Festgelände gebracht hat. Es wurden drei Routen gewandert: Alle drei führten zum Festgelände bei der Festhalle Schlosshof, wo der Musikverein Concordia Dornach auch dieses Mal in bewährter Manier die Festbeiz führte. Gegen 15.30 Uhr zeigte sich dann doch die Sonne und die Festgemeinde genoss ein paar gemütliche Stunden bei angenehmen Gesprächen. Foto: Bürgergemeinde Dornach

Die Festgemeinde beim Schlosshof: In Dornach nahmen rund 300 Personen am Banntag teil. Besonders bei Kindern ist der Anlass beliebt, da die Jugendarbeit Dornach wieder ihr Spielmobil mit zum Festgelände gebracht hat. Es wurden drei Routen gewandert: Alle drei führten zum Festgelände bei der Festhalle Schlosshof, wo der Musikverein Concordia Dornach auch dieses Mal in bewährter Manier die Festbeiz führte. Gegen 15.30 Uhr zeigte sich dann doch die Sonne und die Festgemeinde genoss ein paar gemütliche Stunden bei angenehmen Gesprächen. Foto: Bürgergemeinde Dornach

Hoch zu Ross in Münchenstein: Die Reitergruppe führt die Banntagsteilnehmenden an – gefolgt vom Fähnrich und dem Musikverein Münchenstein. Im Anschluss daran wurde im Festzelt im Schlössliwald gefeiert und in der Trotte zum Banntagstanz geladen. Foto: Daniel Spichty

Hoch zu Ross in Münchenstein: Die Reitergruppe führt die Banntagsteilnehmenden an – gefolgt vom Fähnrich und dem Musikverein Münchenstein. Im Anschluss daran wurde im Festzelt im Schlössliwald gefeiert und in der Trotte zum Banntagstanz geladen. Foto: Daniel Spichty

Fahnenträger in Aesch: Wanderfreudige Banntäglerinnen und -tägler haben die Aescher Gemeindegrenze abgeschritten und auf den Klusböden, begleitet von musikalischen Einlagen des Musikvereins Aesch, den Tag ausklingen lassen. Die Grillstellen waren gut besucht, aber auch das Angebot der Festwirtschaft Gasthof Mühle wurde rege genutzt. Foto: Alexa Küng

Fahnenträger in Aesch: Wanderfreudige Banntäglerinnen und -tägler haben die Aescher Gemeindegrenze abgeschritten und auf den Klusböden, begleitet von musikalischen Einlagen des Musikvereins Aesch, den Tag ausklingen lassen. Die Grillstellen waren gut besucht, aber auch das Angebot der Festwirtschaft Gasthof Mühle wurde rege genutzt. Foto: Alexa Küng

Am Auffahrtsdonnerstag zieht es viele Bürgerinnen und Bürger an die frische Luft: Gemeinsam schreiten sie die Grenzen ihrer Gemeinden ab und lassen im Anschluss den Tag auf dem Festplatz ausklingen.

Früher war der Kontrollgang entlang der Grenzsteine eine Bürgerpflicht, heute ist der Banntag für viele eine gesellige Tradition geworden. Der Anlass wird im Baselland, im Schwarzbubenland und im Zürcher Unterland begangen – so auch in den Wochenblatt-Gemeinden. Je nach Gemeinde werden die Rotten dabei akustisch von Pfeifer- und Trommelklängen oder Knallen aus Vorderladern und Guidenpistolen begleitet. In den Rotten laufen Bannerträgerinnen und -träger mit, an einigen Orten – wie zum Beispiel in Münchenstein – nehmen Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden und Ponys teil. Auf dem Festgelände sorgen die Musikvereine für Unterhaltung.

In seiner ursprünglichsten Form wird der Banntag in Liestal begangen: Dabei umschreiten Männer am Montag vor Auffahrt die Stadtgrenze – sie tragen dabei blumengeschmückte Hüte und Spazierstöcke. Anders als in der Stadt nehmen in den Wochenblatt-Gemeinden allerdings auch Frauen und Kinder teil.

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