Der Hunger nach Titel ist grösser denn je

Bei Sm’Aesch Pfeffingen ist der Optimismus gross, dass es in diesem Jahr mit dem Schweizer-MeisterTitel oder dem Cupsieg klappen wird.

Supercup-Champions: Die Spielerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen starten erfolgreich in die neue Saison.  Foto: Tobias Gfeller
Supercup-Champions: Die Spielerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen starten erfolgreich in die neue Saison. Foto: Tobias Gfeller

Titel, Titel und noch einmal Titel. An der Teampräsentation vergangene Woche wurde deutlich, was die neue Saison für Sm’Aesch Pfeffingen bringen soll: Mit dem 3:0-Sieg im Supercup gegen Neuchâtel UC am Samstag ist der erste Titel der Clubgeschichte endlich Tatsache. Doch die Pokale, die wirklich zählen, sind jene für den Meistertitel und den Cup. Der Glaube daran und der Hunger danach sind grösser denn je. Capitaine Madlaina Matter sieht keinen Grund, weshalb es diese Saison nicht endlich klappen wird. «Ich habe keine Zweifel. Wir müssen das beenden, was wir angefangen haben.» «Unfinished Business» lautet dementsprechend das Motto des Teams. Matter meint damit die vergangene Saison, als das Coronavirus Sm’Aesch auf dem Weg zum möglichen Titel stoppte. «Wir trainieren sehr gut, haben athletisch, taktisch und technisch viel gearbeitet – und dies oft am Limit.» Das neu zusammengestellte Team habe spielerisch und auch menschlich rasch zusammengefunden, schwärmt die Lokalmatadorin. Der souveräne Supercup-Sieg bestätigte den Birstaler Optimismus im ersten Ernstkampf der Saison.


Nur vier Schweizerinnen im Kader
Vier Ausländerinnen stiessen auf diese Saison hin neu zum Team. Trainer Andreas Vollmer ist von dessen Qualität überzeugt. «Wir haben im Kader mehr Breite und mehr Qualität. Ich denke, wir sind noch kompakter als im vergangenen Jahr.» Vom Gesamtpaket her sieht Vollmer sogar noch mehr Potenzial als letzte Saison. Was bei der Zusammenstellung des Teams auffällt: Nur gerade vier der zwölf Kaderspielerinnen haben einen Schweizer Pass. Um die für die Ambitionen nötigen Qualität zu erreichen, muss sich Sm’Aesch öfters im Ausland bedienen. Sie seien stets auf der Suche nach nationaler oder sogar regionaler Verstärkung, betonte Co-Präsidentin Esther Keller. Doch aufgrund der Grenzlage sei das Einzugsgebiet für Schweizer Spielerinnen für Sm’Aesch eingeschränkt. Dazu komme, ergänzte Trainer Vollmer, dass es oft schwierig sei, Schweizer Spielerinnen aus ihrem angestammten Umfeld zu holen. Man könne auch nicht erwarten, dass jedes Jahr eine Maja Storck oder Laura Künzler zum Team stosse, ergänzte Geschäftsführer Fabio Back. Dass bei Sm’Aesch Pfeffingen bei genügend Talent und Willen die Durchlässigkeit von den eigenen Juniorinnen in die erste Mannschaft gegeben ist, beweist die 16-jährige Aescherin Livia Saladin, die bereits mit 14 Jahren ins NLA-Team integriert wurde und heute bereits Nationalspielerin ist. Die Fahrtrichtung von Sm’Aesch Pfeffingen ist klar: #Titelgschicht lautet das Motto des Vereins. Mit dem neuen Teambus, der nach der Teampräsentation durch zwei Mitglieder der Feuerwehr Klus und viel Wasser feierlich eingeweiht wurde, sind die Voraussetzungen bestens, um ausgeruht bei den Auswärtsspielen anzukommen.


Maximal 300 Zuschauer
Das für die Heimspiele nötige Schutzkonzept sieht für die Löhrenackerhalle eine maximale Zuschauerkapazität von 300 Personen vor. Dabei gilt die Regel, dass wenn die Kapazität erreicht ist, keine Personen mehr hineingelassen werden, auch wenn man eine Saisonkarte besitzt. Auch müssen in der Halle Schutzmasken getragen werden. Das erste Heimspiel findet übermorgen Samstag um 17 Uhr gegen Kanti Schaffhausen statt.

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