Ein zünftiges Jubiläum

Mit einem grossen Festakt im Dom feierte die Säulizunft ihr 50-jähriges Bestehen. Dabei erhielten das Engagement der Zunftbrüder viel Lob von Regierungspräsidentin Monica Gschwind und Gemeindepräsident Markus Eigenmann.

Feierlich: Regierungspräsidentin Monica Gschwind sprach ein Grusswort.  Foto: Dieter Küng
Feierlich: Regierungspräsidentin Monica Gschwind sprach ein Grusswort. Foto: Dieter Küng

«Cochon et bouchon» (Schwein und Korken), lautet das Motto der Arlesheimer Säulizunft. Beides kam am Sonntag nicht zu kurz: Den ganzen Nachmittag tafelten die Zunftbrüder in der Mehrzweckhalle. Doch der Verein ist mehr als ein Zusammenschluss von Freunden der deftigen Mahlzeiten. Dies machten die feierlichen Ansprachen von Regierungspräsidentin Monica Gschwind und Gemeindepräsident Markus Eigenmann deutlich, die im Dom vor den altehrwürdigen Bannern der Talzünfte und der Basler Gesellschaften das Engagement der Arlesheimer Zunftbrüder würdigten.


Im Einsatz für das Dorf


Die Arlesheimer Zunft leiste einen sehr wertvollen Beitrag zum Erhalt des Baselbieter Kulturerbes, lobte sie und erwähnte dabei namentlich den Einsatz der Zünfter für den Erhalt der Ermitage. Markus Eigenmann betonte, wie wichtig die Zunft für das Dorfleben sei, und nannte als Beispiel das Fasnachtsfeuer, dessen Organisation die Zunft übernommen hat. Sie leiste so einen wertvollen Beitrag dazu, dass Arlesheim trotz seiner 9000 Einwohner seinen dörflichen Charakter habe erhalten können. Genau dies sei von Anfang an das Ziel der Zunft gewesen, erklärte Zunftmeister Michael Konrad: «Es ging darum, das Dorf zu beleben», erklärte er. Diesem Grundsatz sei man all die Jahre treu geblieben und wolle auch künftig nicht davon abweichen. Und so soll die Bevölkerung auch etwas vom Jubiläumsjahr haben.

Am 24. August veranstaltet die Zunft einen grossen Säulitag: Rund um das Andlauerhofgut, den vorderen Bereich der Ermitage und den Rebberg wird es Buden und Stände, Aktivitäten verschiedener Arlesheimer Vereine und Attraktionen für Familien geben. Natürlich wird man auch dabei dem Motto «Cochon et bouchon» treu bleiben: Zu den verschiedenen kulinarischen Attraktionen gehört selbstverständlich auch ein Spanferkel.

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