Farbenfrohe und durchnässte Kinderfasnacht

Die Schülerinnen und Schüler an der Aescher Kinderfasnacht trotzten dem Regen. Die gute Stimmung liessen sie sich nicht verderben.

Kein Grund zum Lachen: Diese Monster hatten das passende Gesichtzum vorherrschenden Wetter aufgemalt.

Kein Grund zum Lachen: Diese Monster hatten das passende Gesichtzum vorherrschenden Wetter aufgemalt.

Unter der Pelerine: die einzige Möglichkeit, um trocken zu bleiben.

Unter der Pelerine: die einzige Möglichkeit, um trocken zu bleiben.

Gut gelaunt: Dieser Waggis liess sich die Stimmung nicht verderben.

Gut gelaunt: Dieser Waggis liess sich die Stimmung nicht verderben.

Natürliche statt künstliche Intelligenz: Auch an der diesjährigen Kinderfasnachtdurften Roboterkostüme nicht fehlen.

Natürliche statt künstliche Intelligenz: Auch an der diesjährigen Kinderfasnachtdurften Roboterkostüme nicht fehlen.

Trotz Regen nicht geschmolzen: die Kinder im Schneemann-Kostüm.

Trotz Regen nicht geschmolzen: die Kinder im Schneemann-Kostüm.

Birspfupfer: Die Aescher Guggenmusik sorgte für musikalische Begleitung.

Birspfupfer: Die Aescher Guggenmusik sorgte für musikalische Begleitung.

Pandabär: Kostüme aus der Tierwelt waren besonders beliebt.

Pandabär: Kostüme aus der Tierwelt waren besonders beliebt.

Da war die Welt noch in Ordnung: Die ersten Minuten an der Aescher Kinderfasnacht waren trocken, und es schien die Sonne.Fotos: nicolas blust

Da war die Welt noch in Ordnung: Die ersten Minuten an der Aescher Kinderfasnacht waren trocken, und es schien die Sonne.Fotos: nicolas blust

Die Aescher Kinderfasnacht war ein Wechselbad der Gefühle. Kurz vor Umzugsstart um 14.15 Uhr stoppte der Regen, und die Sonne drückte gar leicht durch die graue Wolkendecke. Ein Regenschirm nach dem anderen wurde am Strassenrand geschlossen. Doch das Wetter schlug schlagartig wieder um. Keine zehn Minuten nach dem offiziellen Start regnete es aus Kübeln – und der Strassenrand verwandelte sich in ein Meer von Regenschirmen.

Die Kinder, die ein wasserfestes Kostüm besassen, konnten sich glücklich schätzen. Viele der gekleisterten Kostüme und Larven zeigten mit fortlaufender Dauer des Umzugs jedoch Auflösungserscheinungen. Die Stimmung schien darunter nicht zu leiden. Viele der Kinder hatten während des Umzugs ein Lächeln auf den Lippen. Sie hatten es förmlich genossen, selbst einmal Waggis zu spielen und die Leute am Strassenrand mit gehörig Räppli und Süssigkeiten einzudecken. Eines wurde klar: In Sachen Leidenschaft stehen die kleinen Fasnächtler den grossen in nichts nach.

Von Astronauten zu Zolli-Tieren

So tummelte sich während über einer Stunde ein bunter Zug vom Schulhausplatz Neumatt durch die Gartenstrasse – vorbei an Coop und Migros – in Richtung Mühleplatz, wo die Kinder eine kleine Verpflegung erwartete. Wie jedes Jahr präsentierten die Primarschulklassen, welche Kreativität in ihnen steckt. Wie jedes Jahr waren Astronauten und Tiere die beliebtesten Motive. Doch auch Figuren aus Trickfilmen und farbenfrohe Monster waren zahlreich vertreten. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von mehreren Aescher Guggenmusiken und eigens für die Kinderfasnacht zusammengestellten Pfyffer-Cliquen.

Dass Petrus der Aescher Kinderfasnacht nicht gut gesinnt war, zeigte sich gleich nach dem Umzug: Just als die letzte Klasse den Mühleplatz betrat, stoppte der Regen, und sogar die Sonne drückte wieder durch die Wolkendecke.

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