Zurück aus dem Wunderland

Zum 32. Mal besuchten junge Musikanten aus dem Laufental und Thierstein eine Ausbildungswoche in Sörenberg. In Breitenbach und Liesberg beehrten sie Angehörige und Gäste mit einem tollen Abschlusskonzert.

Am Xylophon: Yannick Strohmeier
Am Xylophon: Yannick Strohmeier

Mit den Titelmelodien aus der Maske des Zorro, Twilight Saga und Shrek zeigten die Jugendlichen, was sie in der vergangenen Woche in Sörenberg gelernt hatten. 50 Schüler wurden unter Martin Schaad und Jennifer Tauder zu einem Ensemble zusammengeschweisst und verblüfften die 250 Gäste in Liesberg mit einem engagierten Konzert. Zehn Stücke wurden vorgetragen und als der Applaus nicht enden wollte, rappelten sie sich noch zu zwei Zugaben auf. Mit «C’est la vie» des algerischen Rai-Sängers Cheb Kaled setzten die Jugendlichen den Schlusspunkt und zeigten damit ihre Lebensfreude und ihr musikalisches Empfinden.

Der 11-jährige Yannick Strohmeier aus Meltingen durfte zum ersten Mal am Lager teilnehmen und berichtet im folgenden Interview von seinen Eindrücken aus Sörenberg.

Welche Instrumente spielst du und welches davon am liebsten?
Ich spiele Schlagzeug, Xylofon, Vibrafon, Kesselpauke und Glockenspiel. Das Xylofon ist mein Lieblingsinstrument.

Seit wann und wo spielst du alle diese Instrumente?
Seit zwei Jahren bin ich bei den Jungmusikanten in Meltingen, wo ich auch zur Schule gehe. Jennifer Tauder, die die Brass Band Meltingen leitet, unterrichtet uns.


Wie hast du das Lager in Sörenberg erlebt?
Es war eine tolle Woche in Sörenberg und wir haben anspruchsvolle Stücke gelernt. Die Kameradschaft war gut.

Wie waren die Leiter in deinem Register?
Manuel Halbeisen (seit Jahren dabei) und Sebastian Schmid haben uns gut unterrichtet, aber waren nicht streng.

Wie sah der Tagesablauf in Sörenberg aus?
8 Uhr Morgenessen, Registerproben mit Pausen, 12 Uhr Mittagessen und Freizeit bis 15 Uhr In dieser Zeit habe ich Pingpong gespielt oder mit Kameraden diskutiert. 15 Uhr Gesamtprobe mit dem Ensemble und Registerprobe. Nach dem Abendessen wurde immer ein anderes Programm durchgeführt.

Welche Anlässe standen auf dem Abendprogramm?
Disco, Tschau-Sepp-Jass, Bunter Abend und Filmvorführung Alice im Wunderland. Unser Motto war ja auch das Wunderland. Im Ensemble-Wettbewerb landete unsere Gruppe mit Zirkus Renz auf dem zweiten Rang.
Welches war dein Lieblingsstück, das ihr am Konzert gespielt habt?
Am meisten mochte ich «Cry of the Falcon». Der Schrei des Falken handelt von der germanischen Göttin Freya, die sich in Gestalt eines Falken unter die Menschen mischt. Das Stück hat einen spannenden Ablauf.

Hast du am Abend auch getanzt und welche Musik hörst du gern?
Ich habe auch getanzt und höre gern Rockmusik.

Wie war das Essen? Und wirst du nächstes Jahr wieder gehen?
Frau und Herr Müller haben super gekocht. Nächstes Jahr möchte ich wieder gehen.

Was willst du später werden?
Ich möchte Pilot werden.

Welches Hobby hast du?
Ich helfe gern bei einem benachbarten Bauern. Am liebsten miste ich und bin bei den Kühen.

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