Training für den Alltag

Im 3. Stock des Spitals Laufen können sich ältere Patienten nach einer längeren Krankheits- oderUnfallperiode mittelsstationärer Rehabilitation psychisch und physisch auf die Rückkehr nach Hause vorbereiten.

Verantwortlich für die Geriatrische Rehabilitation: (v.l.) Stationsleiter Matthäus Sommer, Spitalleiter Michael Rolaz und Chefarzt Dr. med. Beat Ritter. Fotos: Jürg Jeanloz

Verantwortlich für die Geriatrische Rehabilitation: (v.l.) Stationsleiter Matthäus Sommer, Spitalleiter Michael Rolaz und Chefarzt Dr. med. Beat Ritter. Fotos: Jürg Jeanloz

Aufmerksame Gäste: Besichtigung der Räumlichkeiten der Geriatrischen Rehabilitation.

Aufmerksame Gäste: Besichtigung der Räumlichkeiten der Geriatrischen Rehabilitation.

Lebensqualität, Unabhängigkeit und Mobilität sind die wichtigsten Voraussetzungen, damit sich Patientinnen und Patienten nach einer längeren Genesungsphase wieder im Alltagsleben zurechtfinden», erklärte Chefarzt Dr. med. Beat Ritter anlässlich einer Vorstellung der neugeschaffenen Abteilung der stationären Rehabilitation. Ältere Menschen müssten nach einem Herzinfarkt oder einem schweren Unfall wieder die Gewohnheit erlangen, den Herd auszuschalten oder die Einkäufe selbst zu besorgen. Eine kleine Küche steht zur Verfügung, damit auch in Gruppen gekocht und gebacken werden kann. Physiotherapeutinnen leiten die Patienten dazu an, mittels geeigneten Übungen ihren Körper wieder auf Vordermann zu bringen. Selbständigkeitstraining, Wundpflege und Ernährungsberatung kommen dazu.

26 Betten stehen im 3. Obergeschoss, das früher die Geburtenabteilung beherbergte, zur Verfügung. Vier Einzelzimmer und elf Doppelzimmer können für die Stationäre Rehabilitation angeboten werden. «Wir sind stolz auf diese Abteilung», sagte der Spitalleiter Michael Rolaz. Hier würden die Mitarbeitenden genügend Zeit haben, die Patienten sorgfältig zu betreuen. Dank dem innovativen Arbeitsmodell «Lean Hospital» stehe der Patient und sein Wohlbefinden im Fokus. Eine stündliche Patientenrunde und eine gut sichtbare Patiententafel verbürgen für optimale Betreuung. Es gibt keine Stationszimmer mehr, sondern an drei Stellen im Gang sind der Pflegewagen, der Computer und die Unterlagen der Patienten sofort griffbereit.

«Wir achten auf eine helle und freundliche Atmosphäre», erklärte der Stationsleiter Matthäus Sommer. Eine mächtige runde Lampe zeigt den Empfangsort für die Besucherinnen und Besucher an, die Türen sind mit grossen Nummern angeschrieben und das Pflegepersonal ist dank ihren Arbeitsplätzen im Gang sofort ansprechbar. Ein Fernsehzimmer mit Kaffeemaschine steht ebenfalls zur Verfügung. Dank der Integration der Rehabilitation kann den Patientinnen und Patienten grösste medizinische Sicherheit geboten und ihnen lange Transportwege zur Gesundheitstechnologie erspart werden.

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