Step-by-step rollte die Lichterwelle an

Die Steelband Red Steel Dragons heizte mit ihrem Karibiksound die Stimmung an, bis die neue Weihnachtsbeleuchtung sich schrittweise mit ihren trendigen LED-Leuchten vom Laufner Untertorher zum Rathausplatz vortastete.

Viel Lob für die erneuerte Beleuchtung: Die Sterne blieben, die Bäumchen an den Hauswänden wichen den beidseitigen Lichterbogen. Fotos: Roland Bürki

Viel Lob für die erneuerte Beleuchtung: Die Sterne blieben, die Bäumchen an den Hauswänden wichen den beidseitigen Lichterbogen. Fotos: Roland Bürki

«Un poquito»: Die Red Steel Dragons mit Lehrer Bernard Räz spielten nicht nur ein bisschen.

«Un poquito»: Die Red Steel Dragons mit Lehrer Bernard Räz spielten nicht nur ein bisschen.

Das Stück «Pretty Woman» der Red Steel Dragons, einer Steelbandformation der Musikklasse von Bernard Räz, passte exakt zur «pretty» Stimmung auf dem Rathausplatz, wo «tout Laufon» erwartungsvoll der neuen Weihnachtsbeleuchtung harrte. Und dann kam sie, würdevoll step-by-step und mit ihren LED-Leuchten strahlend, dass ein allgemeines Ah und Oh, verbunden mit viel Applaus, über den weihnachtlichen Platz brandete. «Es ist einfach nur wunderbar, dass es geklappt hat», meinte ein erleichterter Roger Chalon von der IG Laufen, der die Fäden zu dieser Einweihung gezogen hatte. Das Lob für die erneuerte Weihnachtsdekoration im Stedtli reichte er gleich weiter an den IG-Präsidenten Roman Bucher, an Reinhold Lutz und Kurt Sigrist, welche die alten Sterne renoviert hatten, an die Sponsoren, an den städtischen Werkhof und den EHC Laufen für die Montage und nicht zuletzt an die beiden Elektriker der Burger AG, Alexander Beck und Fabio Jeker, welche die technische Umstellung von den alten Glühbirnen auf LED-Lichter realisiert hatten. «Die ganze LED-Beleuchtung verbraucht 70 Prozent weniger Strom», erklärten die beiden Fachleute. Roger Chalon strahlte mit den hellen Girlanden um die Wette und schüttelte ungläubig einfach nur den Kopf: «Als ich vor fünfzig Jahren hier in die erste oder zweite Klasse ging, hingen diese markanten Sterne schon hier oben.» Das freute ganz besonders Stadtrat Patrick Stähli, der sich als ganz persönlichen Wunsch immer etwas ersehnt hatte: «Die Sterne sollen bleiben.» Wie von ihm zu erfahren war, belief sich die Erneuerung der ersten Etappe «Hauptstrasse» auf 24000 Franken, an welche die Stadt einen namhaften Beitrag geleistet habe. Während das Publikum die groovige Musikklasse von Bernard Räz mit einem Mega-Applaus verabschiedete, musste eine Dame Roger Chalon eingestehen, dass die anfänglich von ihr vermissten Tannenbäumchen eigentlich gar nicht fehlen: «Stimmt, die geschwungenen Lichtgirlanden erzielen doch viel mehr Wirkung.»

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